„Anschwimmen“ mit Kaffee, Kuchen und Gegrilltem

Kaiserswerth.  Bei „nur“ 14 Grad, aber immerhin strahlendem Sonnenschein eröffneten die Schwimmer aus Kaiserswerth am vergangenen Samstag ihre Freibadsaison zu eröffnen. Endlich: Das Schwimmbad an der Kreuzbergstraße traditionell als erstes Bad in Düsseldorf zum schwimmen, planschen und tauchen unter freiem Himmel ein.

Mit freiem Eintritt und einem großen Fest weihten am Samstag so die ersten Schwimmer die Becken in Kaiserswerth ein und schwammen die ersten Bahnen der Saison. Dabei musste aber keiner frieren: Das Wasser wurde auf angenehme 26 Grad aufgeheizt. Mit Kaffee, Kuchen und einem Grill wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Jährlich begrüßt das Freibad etwa 75 000 Gäste. Hier sind nicht nur Senioren, die gemütlich ihre Bahnen ziehen, eingeladen, sondern auch Mütter mit ihren Kleinkindern zu Schwimmkursangeboten oder Jugendliche, die am Beachvolleyballfeld entspannen können.

Das Freibad existiert seit den 1930ern und wurde ursprünglich für die Diakonissen und Mitarbeiter der Kaiserswerther Diakonie gebaut, öffnete später jedoch auch für die Bevölkerung. Das Bad finanziert sich durch Beiträge des „Vereins zur Förderung des Schwimmsports Kaiserswerther Schwimmbad“, Schwimmkursgebühren, Zuschüssen der Stadt, Eintrittsgeldern und Spenden. Das kleinste Freibad Düsseldorf muss pro Jahr laufende Kosten von 210 000 Euro decken.

 
 

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