Zwei Hände und zwei Greifarme

Dortmund. Sieben Firmen und Lehrstühle profitieren von einer Förderung der Roboter-Forschung im Ruhrgebiet, davon drei Einrichtungen aus Dortmund.

Am Forschungsprojekt „rorarob” sind auch die Lehrstühle Arbeit- und Produktionssysteme sowie die Robotik an der TU Dortmund und die Firma Carat robotic beteiligt. Es geht um ein Gesamtvolumen in Höhe von 2,3 Mio. Euro. Das Bundeswirtschaftsministerium steuert 1,5 Mio. Euro bei.

Zwei Hände und zwei Greifarme an ein und demselben Arbeitsplatz: Neue Lösungen für die direkte Zusammenarbeit von Mensch und Roboter sind das Ziel des Forschungsprojektes „rorarob”. Im Verbund mit drei Unternehmen der Region entwickeln die Carat robotic gemeinsam mit der TU Dortmund Wege zur Einbindung von Robotertechnologie in mittelständischen WBetrieben.

Mensch und Maschine arbeiten zusammen

Bis September 2012 wird die carat robotic innovation GmbH, Systementwickler für Roboter-Anwendungen mit Sitz im Dortmunder Technologie-Park, das nötige industriell einsetzbare Mehrrobotersystem entwickeln. Die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine stelle hierbei eine Neuerung dar, die sich über das Projekt hinaus für mittelständische Betriebe auszahlen werde, so Geschäftsführer Prof. Dr. Gerd Grube. „Die Assistenz durch Roboter am einzelnen Arbeitsplatz entspricht den Anforderungen, wie sie aus spezialisierten Betrieben an uns herangetragen werden. Deshalb setzt dieses Projekt Maßstäbe für die Zukunft.”

Bei der Umsetzung stehen den Das Projekt „rorarob” ist jüngstes Beispiel für die immensen Möglichkeiten regionaler wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Vernetzung. Die Zusammenarbeit könne die Krise bewältigen.

 
 

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