Zum Daddeln auf den Boulevard Dortmunder Herbst

Die neue Info- und Verkaufsausstellung 'Games for Families' auf der Verbrauchermesse Dortmunder Herbst stellt vom 5. bis 9. Oktober 2011 in Halle 4 kind- und familiengerechte Spiele vor. Foto: Westfalenhallen
Die neue Info- und Verkaufsausstellung 'Games for Families' auf der Verbrauchermesse Dortmunder Herbst stellt vom 5. bis 9. Oktober 2011 in Halle 4 kind- und familiengerechte Spiele vor. Foto: Westfalenhallen
Foto: WNM

Dortmund. Nicht nur das Wetter lässt erahnen, dass der Herbst kommt. In weniger als einem Monat wird auch wieder die Dortmunder Traditionsveranstaltung „Boulevard11. Dortmunder Herbst“ eröffnet. Die neue Info- und Verkaufsausstellung ‘Games for Families’ auf der Verbrauchermesse stellt Anfang Oktober in Halle 4 kind- und familiengerechte Spiele vor. Und zwar verbrauchernah.

Vom 5. bis zum 9. Oktober kann man in den Dortmunder Westfalenhallen nicht nur über die Verbrauchermesse in den Hallen vier, sechs und sieben schlendern. Im Eintrittspreis sind auch erneut zwei weitere Messen inbegriffen. Zum einen die Gesundheitsmesse „Body&Health“, zum anderen die „Unterwegs.11“, auf der sich alles um das Thema Outdoor und Reisen dreht.

Der Dortmunder Herbst selbst wartet dieses Jahr mit einer neuen Attraktion auf – Computerspielen. Unter dem Namen „Games for Families“ werden auf 400qm Ausstellungsfläche kinder- und familiengerechte Spiele für PC und Spielkonsole vorgestellt.

Für Michael Wegner, Initiator von „Games for Families“, passen Computerspiele gut zu der Verbrauchermesse. „Computerspiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, erklärt er. Sie würden nicht mehr nur von männlichen Jugendlichen gespielt, sondern mittlerweile auch von Frauen, Kindern und Familien. Aber nicht jedes Spiel ist für Kinder geeignet, auch wenn sein Inhalt für Spieler unter 12 Jahren freigegeben ist. Deshalb werden auf der Messe nur Anbieter ihre Stände aufstellen, deren Spiele von einem Expertenrat als kinderfreundlich und pädagogisch wertvoll eingestuft werden.

In diesem Rat sitzt neben der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, die einen eigenen Informationsstand bei „Games for Families“ haben wird, auch der Journalist Thomas Feibel. Er gilt als Experte im Bereich Kinder und Computer und findet, „Computerspiele können eine wunderbare Bereicherung der Kindheit sein“. Wenn es sich um die Richtigen handle. Bei einigen Spielen könnten Kinder etwas lernen, beispielsweise über Umweltschutz. Bei Sport- und Bewegungsspielen würden sie ihren Körper trainieren. Ob die Spiele auch Spaß machen, kann auf der Messe ausprobiert werden. Wegner zumindest verspricht dort „eine riesige, faszinierende Welt an Computerspielen“.

 
 

EURE FAVORITEN