Dortmund

Zoo Dortmund schockt mit bestialischem Foto! Wie die Besucher reagieren, ist unfassbar

Foto: imago images / biky

Dortmund. Schock-Foto geht viral! Viele lieben das Erdmännchen Timon, bekannt aus den Disney-Filmen „Timon und Pumbaa“ und „König der Löwen“. Doch ganz so freundlich wie in den Kinostreifen sind die kleinen Tiere in der Realität offenbar doch nicht.

Das hat jetzt der Zoo Dortmund mit einem regelrecht schockierenden Foto gezeigt. Erdmännchen sind Raubtiere – „nicht etwa Nagetiere, wie manchmal vermutet wird“, macht der Zoo Dortmund mit dem Facebook-Foto deutlich.

Zoo Dortmund zeigt Erdmännchen von einer anderen Seite

Das Bild zeigt keine Erdmännchen-Gruppe, die niedlich die Köpfe in die Luft recken. Sondern ein Erdmännchen, dass brutal ein Stück Fleisch aus einem flauschig-weißen Kaninchen herausreißt!

Ziemlich makaber für alle kleinen Erdmännchen-Fans. Doch die Anhänger des Zoos Dortmund sind begeistert, dass die niedlichen Tiere auch mal von ihrer rohen Seite gezeigt werden. Das sind die Reaktionen auf die Aufnahme:

  • „Das is ja schon ein ganzer Erdmann! Guten Hunger dem knuffigen Kerl und bleibt so nah wie möglich bei artgerechter Haltung und Fütterung!“
  • „Ganz natürlich ! Fressen und Gefressen werden ! Daumen hoch!“
  • „WOW. Gar nicht gewusst, dachte die ernähren sich von Mehlwürmern und so.“
  • „Was für ein Raubtier!“

Die meisten Erdmännchen-Fans sind von der Fütterungsmethode angetan. Nur wenige negative Stimmen mischen sich unter die Kommentare. „Für mich erschreckend, da ich erst dachte,es wäre unser Kaninchen...das sieht genauso aus“, wundert sich eine Nutzerin.

„So Körper im ganzen als Futter zu sehen, finde ich ein bisschen zu anschaulich, zerlegt ist es etwas anderes“, findet ein weiterer Fan.

„Ganzkörperfütterung“ bringt den Tieren viele Vorteile

Der Zoo Dortmund erklärt, wieso die sogenannte „Ganzkörperfütterung“ viele Vorteile für die kleinen Raubtiere habe. „Zunächst ist es für das Tier eine gute Beschäftigung, das Futtertier selbst öffnen und zerlegen zu müssen, was auch den Kiefer, aber auch andere Muskeln der Raubtiere stärkt.“

Die Tiere würden dabei nicht nur das Fleisch essen, sondern auch die „Innereien, angedaute, oft pflanzliche, Magen- und Darminhalte, Knochen und Haare“, erklärt der Zoo.

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Vielfältige Ernährung im Zoo Dortmund

Was zunächst nicht sehr appetitlich klingt, beinhaltet wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Dabei käme es in der Gruppe hin und wieder zu Konkurrenzkämpfen um das jeweils beste Stück Fleisch.

Das sei natürliches Verhalten, da das „Konkurrieren um Nahrung anregt und die einzelnen Individuen auf Trab hält“, so der Zoo.

„Etwa 20 Prozent der Nahrung von Erdmännchen besteht aus Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Reptilien“ – die restlichen 80 Prozent setzen sich aus Obst ,Gemüse und „Mehl- und Schwarzkäferlarven sowie Heuschrecken und selten Stabschrecken oder Schaben“ zusammen.

Und das ist ganz ähnlich wie bei „Timon und Pumbaa“: Die zwei tierischen Freunde lassen sich in den Disney-Filmen auch eine ganze Menge der proteinhaltigen Käfer-Nahrung schmecken. (vh)

 
 

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