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Zoo Dortmund enthüllt neue Pläne – darauf können sich jetzt alle Besucher freuen

Das sind die fünf größten Zoos Deutschlands

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Dortmund. Tolle Neuigkeiten vom Zoo Dortmund! Hier gibt es bald etwas Neues für Tiere und Besucher.

Der erste Spatenstich ist gesetzt für eine neue Anlage im Zoo Dortmund. Darauf können sich die Besucher jetzt freuen.

Zoo Dortmund: Neue Anlage für die „Stars“ – erster Spatenstich gesetzt

Ein denkwürdiger Moment für den Zoo Dortmund. Am Mittwoch fand hier der symbolische Spatenstich für den Bau einer neuen Anlage statt. Mit dabei waren der Oberbürgermeister Thomas Westphal, und Bürgermeisterin Barbara Brunsing sowie Ute Mail, der Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter und Torsten Heymann, ein Mitglied im Ausschuss für Kultur Sport und Freizeit.

Im Rahmen des Zukunftskonzeptes Zoo 2023 bekommt der Zoo Dortmund rund 12 Millionen Euro als Investition in das neue Gehege. Teile davon stammen auch aus Spenden und einer Erbschaft. Im Zoo wird bald ein echtes Highlight entstehen. Darauf dürften sich auch die Tiere freuen, die hier einziehen werden.

Zoo Dortmund: Die Vorfreude ist groß – auch bei den Tieren

Die neue Anlage soll 2023 fertiggestellt werden. Dann dürfen hier die Lieblinge der Zoobesucher einziehen: die Robben! Fünf Tiere leben aktuell im Zoo Dortmund: Triton, Frodo, Ronja, Emma und Nixe. Die zwei Kalifornischen Seelöwen und die drei Südamerikanischen Seebären sollen während der Bauarbeiten in das leere Gehege der Riesenotter umziehen.

Damit die Umsiedlung nicht zu stressig für die Tiere wird, üben die Wärter den Umzug bereits mit den Robben. In dem Ausweichgehege sollen die Fünf ihre Ruhe haben, bis sie dann in zwei Jahren in ihr neues Zuhause ziehen dürfen.

„Dortmund zieht an und baut seine Anziehungspunkte weiter aus. Die neue Robbenanlage wird definitiv ein starkes Stück Dortmund für die Besucherinnen und Besucher“, da ist sich Oberbürgermeister Thomas Westphal sicher. In der neuen Anlage sollen die Besucher dann auch die Tiere unter Wasser beobachten können. „Um auch das Unterwasserleben der Robben zu sehen, wird ein 12 Mal 2,50 Meter großes Panoramafenster unterhalb der Tribüne eingebaut. Von dort aus hat man einen großartigen Einblick in die Unterwasserwelt“, so Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter.

Zoo Dortmund: Und so soll das neue Robben-Gehege aussehen

Ein Modell der geplanten Robbenanlage macht bereits neugierig. Sie wird so angelegt, dass die Besucher das komplette Gehege einsehen können, bis auf einen Quarantänebereich für eventuell kranke Tiere. Insgesamt wird die Anlage um ein Drittel größer als die jetzige, die Gesamtwasserfläche verdreifacht sich sogar auf 750 Quadratmeter. Außerdem wird das Süßwasser durch solehaltiges Wasser ausgetauscht und durch eine neue Filteranlage soll hier in Zukunft nachhaltig eingespart werden.

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Der Seelöwe:

  • Seelöwen gehören zur Familie der Robben und somit zu den Meeressäugern
  • Ausgewachsene Seelöwen sind perfekte Schwimmer: Sie tauchen bis zu 200 Meter tief
  • Dabei können sie mehrere Minuten lang tauchen
  • Vor allem tagsüber machen sie Jagd auf kleine Fische wie Sardinen und Muscheln
  • Sie bevorzugen felsige Küsten direkt am Meer als Lebensraum

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Es soll auch ein separates Aufzuchtbecken für neugeborene Robben geben, damit die Babys hier ihre ersten Schwimmversuche machen können. Ein Rückzugsbecken mit Anschluss an das Hauptbecken mit Flachwasserzone ist ebenfalls geplant. Im Hauptbecken können die Tiere bis zu vier Meter tief tauchen. Das dürfte ein atemberaubender Anblick für die Besucher werden, wenn sie die Robben durch das Panoramafenster unter Wasser beobachten können. Ein Video der WDR Lokalzeit aus Dortmund zeigt das Modell der geplanten Anlage.

Davor wird eine Tribüne für circa 250 Personen geplant, die dann von dort aus der Fütterung der Robben zusehen können. Diese soll auch direkt vor der Besuchertribüne stattfinden. Ein Detail soll jedoch an die alte Robbenanlage erinnern: Der jetzige Sprungfelsen wird in der Mitte der neuen Anlage aufgebaut.

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Allerdings müssen für diese Pläne das Nasenbär- und Nutria-Gehege weichen. Da diese Arten jedoch auf der „Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung“ stehen, ist eine Zucht dieser Tiere mittlerweile untersagt. (mbo)