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Zoo Dortmund: Besucher haben Mitleid mit Tier – doch dann enthüllen Pfleger DAS

Das sind die fünf größten Zoos Deutschlands

Dortmund. 

Bei diesen Aufnahmen vom Zoo Dortmund wird den Besucher eng ums Herz.

Sie machen sich sorgen um Tapir-Opa Kuni, doch die sind offenbar unbegründet. Denn als der Zoo Dortmund ein neues Video von dem alten Bewohner teilt, schmelzen die Besucher dahin.

Zoo Dortmund: Besucher sorgen sich um Tapir Kuni – Pfleger geben Entwarnung

Tapir Kuni ist ein Ruhrgebietler durch und durch. Am 5. Juli 1994 wurde er im Gelsenkirchener Ruhr-Zoo, der heute den Namen Zoom Zoo trägt, geboren. Zwei Jahre später ging es nach Dortmund, wo Kuni seiner Herzensdame Indra das erste Mal begegnete. In den nächsten 20 Jahren zeugten die beiden ganze zehn Tapir-Babys.

Vor sechs Jahren dann die traurige Wendung! Indra starb und ließ Kuni alleine zurück. Die Zoobesucher sind seither in Sorge um den alleine lebenden Tapir-Mann. Allerdings sind diese Ängste komplett unbegründet, wie der Zoo nun erklärt.

„Tapire sind allerdings überwiegend einzelgängerisch unterwegs und Kuni und Indra waren auch nicht durchgehend zusammen und zum Beispiel getrennt, wenn Indra Jungtiere großzog, sodass diese Situation für Kuni auch nicht ganz ungewöhnlich und eben auch nicht unnatürlich ist.“

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Das ist der Zoo Dortmund:

  • am 24. Mai 1953 als Tierpark Dortmund eröffnet
  • Motto: „Der Park unter den Zoos“
  • Gesamtfläche: 28 Hektar (11 Hektar Erweiterungsgebiet)
  • bietet rund 1.425 Tieren in 172 Arten ein Zuhause (die Angaben hierzu variieren). Schwerpunkt sind Arten aus Südamerika
  • mehr als 440.000 Besucher lockt der Zoo in einem normalen Jahr an

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Um den Besuchern zu zeigen, wie gut es Tapir-Opa Kuni geht, teilt der Zoo jetzt ein Video.

Zoo Dortmund: Besucher in Sorge um Tapir Kuni – doch dann haben sie nur noch Augen DAFÜR: „Ganz zauberhaft“

So ein ASMR-Video haben die Besucher wohl selten gesehen. Tapir Kuni lässt es sich trotz seines hohen Alters von fast 28 Jahren – und trotz fehlender Zähne – richtig gut gehen. Gerade lässt er sich das frische Gemüse munden. Und ein Zoopfleger hält mit der Kamera ganz nah drauf. Bei den lauten Schmatzgeräuschen ekeln sich die Besucher kein bisschen – ganz im Gegenteil.

„Ganz zauberhaft“, findet eine Besucherin den schmatzenden Opi. „Lass es dir schmecken, herrlich das Geschmatze“, kommentiert eine andere das Video. „Danke fürs Kuni-Update und das Gourmet-Video!“, bedankt sich eine weitere.

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Offenbar ist dem alten Tapir der Appetit nicht verloren gegangen. Im Ruhestand darf er es sich auch verdient gut gehen lassen, wie die Tierpfleger finden. (mbo)