Zahl der Einbürgerungen in NRW steigt um 7 Prozent

DerWesten

Westfalen. Im vergangenen Jahr haben in NRW 7 Prozent mehr Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen als im Vorjahr. In Dortmund stieg die Zahl um 9 Prozent, in Hagen um 10 Prozent und in Recklinghausen um 17 Prozent.

11.472 Bürger Westfalens haben im vergangenen Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Das sind 7,5 Prozent mehr als im Jahr 2009, wie aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes hervorgeht. Im gesamten Bundesland NRW wurden 2010 demnach 28.186 Personen eingebürgert – knapp sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2000 waren es mit 65.743 Personen noch weit mehr als doppelt so viel.

Die größten Städte und Kreise der Region Westfalen verzeichneten im vergangenen Jahr auch die meisten Einbürgerungen. So erhielten in Dortmund 1313 ausländische Staatsbürger den deutschen Pass (+9 Prozent), 934 im Kreis Recklinghausen (+ 27 Prozent) und 743 in der Stadt Bielefeld (- 0,3 Prozent).

Die Zahlen einiger anderer Großstädte in NRW:

  • Duisburg: 1156 (+11 Prozent)
  • Essen: 970 (-0,6 Prozent)
  • Oberhausen: 383 (+47 Prozent)
  • Gelsenkirchen: 569 (+18 Prozent)
  • Münster: 418 (15 Prozent)
  • Bochum: 728 (+5,1 Prozent)
  • Dortmund: 1313 (+9 Prozent)
  • Hagen: 511 (+10 Prozent)
  • Herne: 315 (+0,6 Prozent)

Hier geht’s zur kompletten Einbürgerungs-Liste aller Städte in Westfalen!