Wohin beim Tag des offenen Denkmals?

Die Dampflok setzt sich auf Zeche Zollern in Bewegung. Foto: Knut Vahlensieck
Die Dampflok setzt sich auf Zeche Zollern in Bewegung. Foto: Knut Vahlensieck
Foto: WR Dortmund/Knut Vahlensieck

Dortmund. Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September, soll Dortmund in Bewegung setzen – und bei diesem Programm wird er das wohl auch. Von Dampfloks über Stadtführungen bis Bier ist alles dabei.

Die Stadt in Bewegung setzen soll der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September, zwischen 10 und 18 Uhr mit dem passenden Motto „Reisen, Handel und Verkehr“. Die Veranstaltungen sind zahlreich – hier eine Auswahl. Das komplette Programm gibt’s hier!

Einst war der 1870 entstandene Bahnhof Süd neben dem Hauptbahnhof einer der wichtigsten Verkehrspunkte in Dortmund – heute erinnert nur noch der Wasserturm am Heiligen Weg 60 an diese Zeit: Der versorgte die Dampflokomotiven mit Wasser. Architekt Ralf Schulte-Ladbeck führt um 12, 13 und 15 Uhr durch den ersten Stahlbeton-Skelettbau der Stadt.

Verschiedene Kohleprodukte, ihre wirtschaftliche Bedeutung und der Transport stehen im Mittelpunkt der Führungen „Ohne Kohle lief nichts“, die um 10.30, 11.30, 12.30, 14, 15 und 16 Uhr im Foyer der Zeche Zollern starten. Ebenso auf dem Gelände können Neugierige eine Fahrt im Führerstand der Dampflok Anna von 10 bis 17 Uhr mitmachen.

Die Anfänge des Dortmunder Hafens (11 und 13 Uhr), aber auch die Entwicklung vom Kaiserzimmer zur Logistikzentrale (15 Uhr) beleuchten Führungen von Kulturvergnügen, die am Alten Hafenamt starten.

Der Hellweg im Mittelalter und zur Zeit der Industrialisierung ist Thema der Führung, die Studierende der Kulturanalyse und -vermittlung um 12.30 und 15.30 Uhr ab St. Reinoldi anbieten.

Vor dem Bergmann-Kiosk am Hohen Wall 36 warteten Menschen früher auf den Bus – heute ist er die Anlaufstätte für Fans des Bergmann Biers. So auch Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

Das 20. Jahrhundert ist durch eine Vielfalt von Baustilen geprägt – die der Kunsthistoriker Bruno Wittke beim architekturhistorischen Spaziergang zu Gebäuden des Handels und Verkehrs beleuchtet. Los geht es um 10 und 13 Uhr, Treffpunkt am Stadthaus, Eingang Südwall.

Das Depot an der Immermannstraße war einst Hauptwerkstattgebäude der Straßenbahnen, gebaut nach einem Entwurf von Philipp Bachmann und Karl Pinno. Mitglieder des Depots führen um 16 Uhr durch das Gebäude.

Eine Wanderung von der mittelalterlichen Dorfkirche in Brechten durch Wald und Flur zur Segenskirche in Eving startet um 14 Uhr.

Die Entwicklung des Aplerbecker Marktplatzes seit seiner Entstehung von 150 Jahren erklärt Klaus Winter um 10 und 14.30 Uhr. Treffpunkt Bushaltestelle.

Der stimmungsvolle Abschluss wartet um 18 Uhr in St. Peter zu Syburg – mitsamt spannender Talkrunde.

 
 

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