Wirtschaftswoche setzt Dortmund auf den letzten Platz

Der Rombergpark ist eines von Dortmunds Erholungsgebieten.
Der Rombergpark ist eines von Dortmunds Erholungsgebieten.
Foto: www.blossey.eu
Zu wenig Erholungsflächen, zu wenig Studenten, schwache Gesundheitsversorgung – die Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ sieht Dortmund in diesen drei Bereichen auf dem letzten Platz von Deutschlands 50 größten Städten.

Dortmund erreicht beim Nachhaltigkeits-Ranking der WirtschaftsWoche nur Platz 40 und rangiert damit im unteren Drittel. In den Bereichen Soziales und Gesundheit belegt Dortmund demnach nur den letzten Platz.

Erstmals seien die 50 größten Städte Deutschlands auf ihre Nachhaltigkeit mit einem ganzheitlichen Ansatz anhand von 56 ökologischen und sozial-ökonomischen Einzelkriterien wissenschaftlich untersucht worden.

„Das Wirtschafts- und Handelszentrum Westfalens schafft es in keiner der sechs zentralen Nachhaltigkeitskategorien (Umwelt, Humankapital, Soziales, Wirtschaftskraft, Energie und Verkehr sowie Transparenz und Engagement) einen Platz unter den besten zehn Großstädten zu belegen“, fasst die Studie zusammen.

Unterdurchschnittliche Leistung

In der Kategorie Wirtschaftskraft (Wirtschaftsleistung, öffentliche Finanzen und Innovationsfähigkeit) kommt Dortmund auf Platz 34.

„Die Performance im Bereich Wirtschaftsleistung ist dabei mit Platz 33 unterdurchschnittlich“, urteilen die Wissenschaftler.

Aber in Forschung und Entwicklung, wissensintensiven Industrien und kreativen Branchen sind nur relativ wenige Arbeitnehmer beschäftigt. Bei der Bildung, gemessen unter anderem an der Zahl der Studierenden und der Spitzenforschungsinstitute, erreicht die Stadt Platz 36.

„Bei den sozialen Faktoren Gesundheit, Erholung und Gemeinwesen bildet die Ruhrstadt mit Rang 50 das Schlusslicht.“ Der Anteil der Erholungsflächen an der gesamten Stadtfläche ist mit 4,2 % deutlich geringer als bei den anderen Städten (6,9 %).

 
 

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