Dortmund

Wetter in NRW: Gewitter im Anmarsch – Unwetter erwartet

In NRW ziehen Gewitter auf.
In NRW ziehen Gewitter auf.
Foto: dpa

Dortmund. Nach der Hitze folgt das Unwetter. Dieses Wetterphänomen gilt nun auch für NRW. Nachdem es am Dienstagabend bereits zu heftigen Unwettern kam, droht die Gefahr nun auch am Mittwoch. So wird das Wetter wieder durchwachsen, wie der Deutsche Wetterdienst erklärt.

Mittwoch, 27. August

12.14 Uhr: Im Laufe des Tages ziehen die angekündigten Gewitter in NRW auf. Dabei kann es auch zu heftigen, unwetterartigen Regenfällen kommen, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD).Hagel und Sturmböen sind ebenfalls möglich.

10.17 Uhr: Zwar ist es heute noch richtig sommerlich, trotzdem grüßt schon hier und da der Herbst. Die Nächte werden länger und geben der Luft damit die Chance, stärker auszukühlen. Tropennächte (mit Temperaturen nicht unter 20 Grad) werden seltener und morgens hängt schon manchmal Nebel in der Luft. Darauf weist der DWD hin.

Ist ja auch kein Wunder: Sonntag, am 1. September, beginnt bereits der meteorologische Herbst. Wer also den Sommer ganz besonders gern hat, genießt jetzt noch einmal die letzten sehr heißen Tage!

6.45 Uhr: Startet der Mittwoch noch sonnig und heiß, können gegen Abend wieder Gewitter aufziehen. Bei dem Wetter sollte man besonders vorsichtig, so wird eine starke Belastung durch die Wärme erwartet. Es drohen sogar Gesundheitsgefährdungen. Die Temperaturen können auf 34 Grad ansteigen. Nachts könnte es dann zu Blitz und Donner kommen. Das Wetter kühlt sich in der Nacht auf 19 Grad ab.

So war das Wetter am Dienstag:

Für einige Teile von NRW galt am Abend die zweithöchste Warnstufe des DWD. Darunter:

  • Dortmund
  • Hamm
  • Kreis Unna
  • Märkischer Kreis
  • Kreis Coesfeld
  • Münster
  • Duisburg
  • Bochum
  • Mülheim
  • Essen
  • Oberhausen

Richtig schlimm soll es auch im Sauerland werden. In den betroffenen Teilen von NRW werden schwere Gewitter erwartet.

Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter und Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 75 Stundenkilometern und kleinkörnigen Hagel.

Später am Abend wurde die Warnstufe für die meisten Städte wieder auf 2 von 4 herabgesenkt. In Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis gilt ebenfalls die Gewitterwarnung der Stufe 2 von 4. Hier werden starke Gewitter erwartet.

Wetter in NRW: Kurzes und heftiges Gewitter über Bochum

Schon am Montagnachmittag gab es heftige Gewitter in NRW. In Bochum wütete das Gewitter bereits kurz, aber heftig. Im Stadtteil Ehrenfeld wurde ein Baum entwurzelt und Äste und Dachziegel weggerissen. Mehrere Autos wurden zum Teil schwer beschädigt. Verletzte gab es zum Glück nicht.

Rund um das Schauspielhaus setzte gegen 16.40 Uhr zunächst Hagel ein, es folgten Sturmböen und Starkregen. Wenig später ging auch schon der erste Notruf ein. Ein Baum am Hans-Ehrenberg-Platz war umgestürzt. Der etwa 20 Meter Baum fiel auf mehrere Autos, die auf dem angrenzenden Parkplatz abgestellt waren.

Bochum: Baum verfehlt knapp Eisdiele

Glück im Unglück: Der Freisitz einer Eisdiele, bei dem vorher noch reger Betrieb geherrscht hatte, verfehlte der Baum nur knapp. Der Baum wurde zersägt und zur Seite gelegt.

Auch in weiteren Stadtgebieten musste die Feuerwehr am Abend wegen loser Äste und Dachziegel ausrücken.

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Diese Ruhrgebietsstädte sind betroffen

Betroffen sind laut Deutschem Wetterdienst folgende Ruhrgebietsstädte:

  • Herne
  • Essen
  • Dortmund
  • Gelsenkirchen
  • Bochum
  • Mülheim
  • Oberhausen
  • Duisburg

DWD mit Warnhinweisen

Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Deshalb solltest du mit herabstürzenden Äste, Dachziegeln oder Gegenständen rechnen. Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.

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Wetterdienst: In Bottrop kann es besonders heftig werden

Besonders heftig kann es in Bottrop werden. Hier warnt der Deutsche Wetterdienst vor schweren Gewittern der Stufe drei von vier. In solchen Fällen kann es örtlich zu Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen kommen.

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Auch Erdrutsche und schwere Schäden an Gebäuden seien laut Deutschem Wetterdienst möglich. (ms)

 
 

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