Weihnachtsmarkt könnte 2014 in Verlängerung gehen

Der komplette Weihnachtsmarkt 2014 könnte erstmals bis zum 30. Dezember zu Glühwein, gebrannten Mandeln und Kerzenkauf einladen. Sowohl die Schausteller wie auch die Stadt Dortmund sind bei den Planungen bereits weit fortgeschritten.

Dortmund. Das wurde am Mittwoch im Industrieklub am Rande der Verleihung des City-Ringsan Werner Lauterborn, Vorsitzender der Obdachloseninitiative Gast-Haus, deutlich. Oberbürgermeister Ullrich Sierau deutete in seiner Rede an, dass die Stadt den Vorstoß der Schausteller unterstützen werde.

Lang gehegter Wunsch

Damit würde ein lang gehegter Wunsch von Hans-Peter Arens,Vorsitzender des Schaustellervereins "Rote Erde", in Erfüllung gehen. Er habe schon vor 20 Jahren für eine Verlängerung geworben, der Vorschlag sei damals jedoch bei den Kollegen nicht auf große Begeisterung gestoßen, sagte Arens.
Der Schaustellerhatte sich damals den Weihnachtsmarkt in Straßburg angeschaut, der bis Neujahr geöffnet hat. Das hatte ihn überzeugt.

Mehreinnahmen willkommen

Mittlerweile kommt Arens mit seinem Vorschlag offenbar besser an. Es sei auch so, dass das gesamte erste Halbjahr eines Jahresfür die Schausteller nicht sehr lukrativ sei. Da könne man die Mehreinnahmen durch einen verlängerten Weihnachstmarkt gut gebrauchen. "Und die paar Buden, diestehen bleiben, sehen nicht schön aus", meint der Schausteller.
In der Vergangenheitwar es so, dass bis zum 23. Dezember der Weihnachtsmarkt geöffnet hatte, danach von den rund 300 Budennur noch etwa 50 bis zum ersten Samstag im neuen Jahr geöffnet haben.

Bäume müssen entfernt werden

Mit dem Gerüstbauunternehmen Weiseist laut Arens auch schon geklärt, dass bis zum 30. Dezember 2014 die 1700 Rotfichten vom Weihnachtsbaumgerüst entfernt sind. Aus Brandschutzgründen müssen die Bäume rechtzeitig zur Silvesterknallerei weg sein.

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