Dortmund

Schuss ins Gesicht nach Schlägerei in Dortmund war eine Lüge – Frau (30) korrigiert ihre Aussage

Einer jungen Frau (30) wurde ins Gesicht geschossen. (Symbolbild)
Einer jungen Frau (30) wurde ins Gesicht geschossen. (Symbolbild)
Foto: dpa/Archivbild

Dortmund. Zwei Tage nach ihrer offensichtlichen Falschaussage korrigiert die Frau (30) aus Waltrop ihre Aussage. Zunächst hatte sie behauptet, auf dem Weg nach Hause eine Schlägerei in Dortmund schlichten zu wollen. Dabei sollte sie nach ihrer ersten Aussage mit einer Schreckschusswaffe im Gesicht verletzt worden sein.

Aussage war eine Lüge

Doch das war wohl eine Lüge. Am Dienstag soll sie nach Mitteilung der Polizei mit einem Bekannten auf dem Revier erschienen sein, um die Geschehnisse ins rechte Licht zu rücken.

Schreckschusswaffe sichergestellt

Denn so habe sich die Tat nie zugetragen. Details zum tatsächlichen Tathergang wollte die Polizei nicht nennen. Die Schreckschusswaffe hatte sie zur Vernehmung mitgebracht. Diese wurde sichergestellt.

Polizei ermittelt wegen des Vortäuschens einer Straftat

Die Fahndung nach den unbekannten Tätern ist somit hinfällig. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Vortäuschens einer Straftat.

------------------------------------

• Mehr Themen:

„Bares für Rares“: Im Interview lüftet Horst Lichter, warum die Sendung so erfolgreich ist

„Bares für Rares“-Händler hielt Andy Borg für Roland Kaiser

• Top-News des Tages:

26-Jährige rast mit 109 Stundenkilometern durch 30er-Zone - diese Strafe erwartet sie jetzt

Mann (35) masturbiert in Essen vor zwei jungen Frauen (19) – mit dieser Reaktion hätte er nicht gerechnet

-------------------------------------

Das war ihre erste Version: Schlägerei in Dortmund-Aplerbeck

Im Stadtteil Aplerbeck soll sie eine Schlägerei am Straßenrand bemerkt haben. Sie habe zuerst erzählt, dass sie eingeschritten sei und ihr danach ins Gesicht geschossen wurde. Die Tätern sollten angeblich geflüchtet sein. Sie blieb blutend zurück, schleppte sich noch ins Krankenhaus.

Fahndung aufgehoben

Da die Polizei davon ausgegangen war, dass die Täter geflohen seien, leiteten sie eine Fahndung ein, die nun aufgehoben wurde. (jk)

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.

Beschreibung anzeigen