Verwaltungsgericht bestätigt Verbot von Nazi-Demos in Dortmund

Foto: Knut Vahlensieck
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat am Mittwochmittag das Verbot der Nazi-Demos am 31. August und 1. September in Dortmund bestätigt. Die Polizei bereitet sich dennoch auf mögliche Demonstrationen vor.

Das Verbot der Nazi-Demonstrationen am 31. August und 1. September in Dortmund ist am Mittwochmittag vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bestätigt worden. Dortmunds Polizeipräsident Norbert Wesseler zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut: "Ich begrüße die heutige Entscheidung des Gerichts, das damit im Wesentlichen unsere Rechtsauffassung bestätigt hat." Der Polizeipräsident gehe davon aus, dass das Verbot auch weiterhin Bestand haben werde.

Dortmund/Gelsenkirchen.. Dennoch bereite sich die Polizei auf einen Großeinsatz am Wochenende vor. Vor zwei Jahren waren die Rechtsradikalen bis vor das Bundesverfassungsgericht gezogen. Die damalige Demo war wegen eines Bombenfundes durch die Polizei verboten worden. Am Tag der Demonstration kassierte Karlsruhe das Verbot.

Route sollte durch Hörde führen

Die Demonstrationen zum sogenannten Nationalen Antikriegstag sollten am 31. August in Lütgendortmund und am 1. September in Hörde stattfinden. Nach Informationen der WAZ Mediengruppe sollte der Demonstratiosnszug vom Hörder Bahnhof über die Fassstraße zur U-Bahn-Haltestelle Willem-van-Vlothen-Straße führen. Das Verbot der Demos erfolgte, da der Anmelder der beiden Versammlungen Mitglied des Nationalen Widerstandes Dortmund ist - einer inzwischen verbotenen Vereinigung.

 
 

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