Vergewaltigung nach DNA-Test aufgeklärt

Innenstadt-Nord. Die Vergewaltigung einer 51-jährigen Dortmunderin im Keuningpark ist aufgeklärt. DNA-Spuren hatten die Polizei auf die Spur eines 22-jährigen Tatverdächtigen gebracht.

Am 16. Mai war die Frau gegen 5 Uhr morgen von einem Mann von hinten angegriffen und vom Gehweg in ein zwischen Sträuchern verborgenes Efeubeet gezerrt worden. Der Täter drohte der Geschädigten mit dem Tode, weshalb sie aus Angst nicht um Hilfe rief.

Etwa eine Stunde lang missbrauchte der Täter sein Opfer. Die Fahndung mit Hilfe eines Phantombildes verlief zunächst erfolglos.

Erst eine DNA-Analyse brachte Erfolg: Bei der ärztlichen Untersuchung der Geschädigten konnte Täter-DNA gesichert werden, zu der nun ein DNA-Treffer gemeldet wurde.

Der Tatverdächtige, ein 22-Jähriger aus Lüdinghausen, war schon 2007 aufgefallen, als er eine junge Frau von hinten angegriffen und zu Boden geworfen hatte. Durch ihre Gegenwehr hatte damals die Geschädigte eine Sexualstraftat verhindern können. Einen Monat nach der Dortmunder Tat war der Verdächtige deshalb vom Amtsgericht Lüdinghausen zu einer Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

Der Beschuldigte, der am Freitag dem Haftrichter vorgeführt wird, hat die Tat in einer ersten Vernehmung zugegeben. Zu Motivation und Tathintergründen dauern die Ermittlungen an.

 
 

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