Verbot gegen Klaus Schäfer bleibt bestehen

DerWesten
Klaus Schäfer, ehemaliger Feuerwehrchef und derzeit Leiter des Feuerwehrinstituts, auf einer Nazidemo im Dortmunder Hafen. Foto: WR/Franz Luthe
Klaus Schäfer, ehemaliger Feuerwehrchef und derzeit Leiter des Feuerwehrinstituts, auf einer Nazidemo im Dortmunder Hafen. Foto: WR/Franz Luthe
Foto: Franz Luthe

Dortmund. Das Dienstleistungsverbot für Dortmunds Ex-Feuerwehrchef Klaus Schäfer bleibt bestehen. Schäfer war Anfang des Jahres vom Dienst suspendiert worden, nachdem seine Nähe zur Nazi-Szene bekannt geworden war.

Das Dienstleistungsverbot gegen den ehemaligen Feuerwehrchef Klaus Schäfer hat weiter Bestand – auch über den 10. August 2010 hinaus. Das teilte die Stadt Dortmund am Donnerstag (5. August 2010) in einer Pressemitteilung mit. „Arbeitsleistungen von Klaus Schäfer werden von der Stadt Dortmund nicht angenommen“, erklärte hierzu Stadtsprecher Michael Meinders. Bisher an Klaus Schäfer gerichtete Auflagen (u.a. Hausverbot für Diensträume) bleiben bestehen.

Klaus Schäfer hatte am 30. April an einer Neonazi-Demo vor dem Dortmunder Hauptbahnhof teilgenommen. Und das war, wie sich dann später herausstellte, nicht die einzige öffentliche Teilnahme des jetzigen Leiter des Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie an einer rechten Veranstaltung.

So hatte er im Gespräch mit unserer Zeitung eingeräumt, auch im Februar in Dresden an einer Neonazi-Demo teilgenommen zu haben. Zudem war Schäfer bereits im September 2009 bei einem Neonazi-Aufmarsch am Dortmunder Hafen gesehen worden.