Essen

Unwetter im Ruhrgebiet: Baum stürzt auf Haus – Wetterdienst zählt 25.000 Blitze in NRW

Über dem Ruhrgebiet braute sich ein Unwetter zusammen.
Über dem Ruhrgebiet braute sich ein Unwetter zusammen.
Foto: Justin Brosch

Essen. Nach der Sommer-Welle kommt das Unwetter. Am Mittwochabend zog das Unwetter durch mehrere Ruhrgebietsstädte. Auch für Donnerstag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Wetter-Warnung herausgegeben.

Unwetter im Ruhrgebiet sorgt für Dauereinsätze der Feuerwehr

Größere Schäden oder Verletzte gab es nicht, teilten die Feuerwehren mit. Insgesamt schlugen nach DWD-Angaben am Abend in ganz NRW bis zu 25.000 Blitze ein - die meisten im westlichen Ruhrgebiet und im Münsterland.

In Mülheim erreichten die Leitstelle zahlreiche Notrufe wegen des Unwetters. Die Einsätze reichten von herabstürzenden Bauteilen von Gebäuden bis hin zu umgestürzten Bäumen. Dabei wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt. Die Feuerwehr Mülheim war mit 82 Einsatzkräften im Dienst und musste mehr als 30 Einsätze bewältigen.

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Auch in Oberhausen musste die Feuerwehr mit insgesamt 20 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr sowie 40 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr zu mehr als 30 Sturmeinsätzen im gesamten Oberhausener Stadtgebiet ausrücken.

In Essen kam es zu einer Oberleitungsstörung zwischen Essen Hauptbahnhof und Essen-Steele. Fahrgäste einer S-Bahn mussten auf offener Strecke evakuiert werden. (hier mehr dazu)

Baum stürzt auf Haus

In Düsseldorf war ein Baum auf ein Auto gefallen. In Garath stürzten zwei große Äste gegen ein Haus. Verletzt wurde hier beim Unwetter laut Feuerwehr niemand. Nach Messungen des Deutschen Wetterdienstest (DWD) waren die Sturmböen mit 98 km/h in Düsseldorf am heftigsten.

Nach dem Unwetter am Mittwochabend erwarten uns am Donnerstag vor allem viel Wind. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung vor Windböen herausgegeben.

Folgende Städte sind betroffen:

  • Duisburg
  • Oberhausen
  • Mülheim
  • Essen
  • Herne
  • Bottrop
  • Gelsenkirchen
  • Bochum
  • Dortmund

Es herrscht Warnstufe 1 von 4. (hier mehr dazu)

Meteorologen befürchten erneuten Hitze-Sommer

Erst vor wenigen Tagen hatte die Feuerwehr in mehreren Städten Deutschlands mit Waldbränden zu kämpfen. Unter anderem brannte im Schellenberger Wald in Essen eine Fläche von 10.000 Quadratmetern (>> hier alle Infos).

Ein weiteres Wetter-Phänomen der letzten Tage: Sahara-Staub hat sich auf den Weg nach Deutschland gemacht und trübt hier den Himmel. >> Mehr Infos hier

Einer der Hauptgründe: Die Nachwirkungen des Hitze-Sommers 2018. Meteorologen befüchten nun, dass der Sommer 2019 ähnlich heiß und trocken werden könnte. Der Rekordsommer des letzten Jahres könnte sogar noch übertroffen werden. Mehr dazu in unserem Wetter-Liveblog >>

 
 

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