Taxi stürzt zehn Meter in Baugrube

Foto: unbekannt

Dortmund. Bei einem spektakulären Verkehrsunfall in Dortmund hat ein Taxifahrer nachts einen Bretterzaun durchbrochen. Er stürzte elf Meter tief in eine Baugrube und verletzte sich schwer.

Zunächst hatte das Taxi gestern Nacht gegen zwei Uhr vor einer roten Ampel in der Dortmunder City gestanden, als die Kundin plötzlich eine Wesensveränderung des 46-jährigen Fahrers bemerkte. Da den Fahrer ein krankhaften Krampfanfall überkam, sprang der weibliche Fahrgast schleunigst und in Panik aus dem Wagen.

Kurz darauf beschleunigte der VW Touran, schoss über die Wall-Kreuzung, rammte einen Ampelmasten um, durchbrach die Bauumzäunung eines geplanten Versicherungsneubaus und stürzte dann elf Meter in die Tiefe. Während die Beifahrerin einen Schock erlitt, rückte die Feuerwehr mit schwerem Gerät an, um den verletzten Fahrer aus dem Auto zu bergen, das auf dem Dach gelandet war.

Fahrer liegt auf Intensivstation

Die Rettung des Fahrers erfolgte über die Zufahrt der Großbaustelle aus einer Nebenstraße. Der Fahrer war zu diesem Zeitpunkt ansprechbar und wies lediglich eine leichte Kopfverletzung auf, was die Einsatzkräfte auf Sicherheitsgurt und gut funktionierenden Airbags zurückführen. Dennoch musste der 46-Jährige aufgrund einer internistischen Erkrankung auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht werden.

Der Unfallwagen wurde mit dem Bergekran noch in der Nacht total demoliert aus der Baugrube gehoben. Es entstand Sachschaden in Höhe von 28.000 Euro. Die Folgen des Unfalls bekamen Autofahrer in Dortmund gestern den ganzen Tag über zu spüren. Da die Ampelanlage an der Großkreuzung total ausgefallen war, wurde der mehrspurige Wall auf jeweils eine Fahrspur verengt, was lange Staus zur Folge hatte.

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