Tagesbruch auf A45 - Arbeiten sind noch immer nicht beendet

Fast drei Wochen war die  A45 zwischen von Mitte Januar 2012 gesperrt. Die Probleme mit dem Tagesbrüchen unter der Fahrbahnen sind noch immer nicht ganz beseitigt. Foto: Hans Blossey
Fast drei Wochen war die A45 zwischen von Mitte Januar 2012 gesperrt. Die Probleme mit dem Tagesbrüchen unter der Fahrbahnen sind noch immer nicht ganz beseitigt. Foto: Hans Blossey
Foto: www.blossey.eu
Drei Wochen lang war die Autobahn 45 bei Dortmund in diesem Januar gesperrt. Es war die erste Sperrung einer deutschen Autobahn wegen eines Tagesbruchs. Beendet sind die Arbeiten bis heute noch nicht und die Kosten sind enorm.

Dortmund.. Am 17. Januar wurde die A45 voll gesperrt. Es war die erste Sperrung einer deutschen Autobahn wegen eines Tagesbruchs. Am 5. Februar floss der Verkehr wieder, nachdem Hohlräume unter der A45 verfüllt worden waren. Beendet sind die Arbeiten bis heute noch nicht. Rund eine Million Euro flossen bisher in die Baustelle und als Beton in den Untergrund.

Auf eine derartig kostspielige Sicherungsmaßnahme war „Straßen NRW“ nicht vorbereitet. Nun versucht der Landesbetrieb, die auf Spätfolgen des Steinkohleabbaus (Zeche „Gottessegen“) zurückzuführenden Kosten erstattet zu bekommen. Man sei in Gesprächen mit dem Landesoberbergamt, so Markus Nigmann von Straßen NRW. Ob diese erfolgreich sein werden, ist offen. Im Januar, als der Schaden sichtbar wurde, hatte das Regierungspräsidium Arnsberg erklärt, dass das Land - in Kenntnis der alten Zechenanlagen unter der A45 - das Risiko mit dem Bau der Autobahn übernommen habe.

Über 70 riesige Silowagen-Ladungen mit jeweils rund 35 Kubikmeter Zementgemisch sind mittlerweile in eine Vielzahl von Hohlräumen gepumpt worden. Das Problem, das bis heute andauere, so Markus Nigmann: „Immer wieder verflüchtigt sich der Beton aus einigen Hohlräumen. Wir müssen dann weiter nachfüllen.“ Dennoch sei damit zu rechnen, dass die Spezialfirma, die sich auf dem gesperrten Rastplatz Mäusegatt eingerichtet hat, bis Ende Juni mit den Arbeiten fertig werde, versichert Nigmann.

 
 

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