Zweite Ebene soll „Park-Druck“ abbauen

Die Ortsunion Hombruch ist mit der Parkplatzsituation unzufrieden.
Die Ortsunion Hombruch ist mit der Parkplatzsituation unzufrieden.
Foto: Anja Cord
Die Hombrucher CDU will mit einem Antrag in der örtlichen BV für mehr Parkplätze am Rombergpark sorgen. Ein zweistufiges Parkdeck könnte dafür die Lösung sein.

Hombruch.. Die Autos kommen aus Hagen, Bochum und Unna, aus Siegen, Solingen oder dem Märkischen Kreis. An einem Montagmorgen ist fast jeder Parkplatz am Rombergpark besetzt – die wenigsten von Dortmundern.

„An Wochenenden oder zu Stoßzeiten quillt hier alles über“, sagt Hombruchs Bezirksbürgermeister Hans Semmler (CDU) über den „Park-Druck“ am Rombergpark. Die nahe Wirtschaftsschule für Hotellerie und Gastronomie (Wihoga) hat einen großen Einzugsbereich. Viele Schüler kommen von weit her, die wenigsten mit Bus oder Bahn.

Die Hombrucher CDU will dem Problem mit einem Antrag in der morgigen Bezirksvertretung (BV) begegnen: Die Verwaltung soll prüfen, ob der Anbau einer zweiten Ebene über dem öffentlichen Parkplatz östlich der Wihoga möglich ist. Aktuell gibt es dort 66 Parkplätze. Von einem zweiten Parkdeck erhofft sich die CDU noch einmal die gleiche Anzahl Stellplätze. Nötig würde eine solche Anlage aus Sicht der Christdemokraten auch, weil auf der großen Fläche hinter dem Parkplatz die neue Reha-Klinik der Johanniter Ordenshäuser Bad Oeyenhausen entstehen soll. 109 Parkplätze werden hier geschaffen, wobei die etwa 180 Betten des Krankenhauses den Bedarf an Stellplätzen noch erhöhen könnten. Da nicht nur die Besucher des Rombergparks, sondern auch die Schüler der Wihoga sowie die Mitarbeiter und Patienten der Klinik von dem neuen Parkdeck profitieren könnten, strebt die CDU eine „Gemeinschaftslösung“ an - mit geteilten Kosten. Ein anderes Modell könnte ein Investor sein, der für die Parkplatznutzung aber wohl „eine geringe Gebühr“ kassieren“ würde.

Zudem zeigen sich Bezirksbürgermeister und CDU-Ratsmitglied Barbara Menzebach besorgt über die aktuelle Sicherheitslage am Rombergpark: Durch die wenigen freien Parkplätze seien Schüler und Besucher ständig gezwungen die Straßenseiten zu wechseln. Erst kürzlich gab es in diesem Bereich einen schweren Unfall.

Von den Vorschlägen, auf Höhe der Wihoga eine Verkehrsinsel zu errichten, hält die CDU nichts: „Dadurch wird dieser Bereich nur noch enger, die Abbiegespuren fallen weg“, warnt Semmler und regt an, die 10 000 Euro für die Insel besser direkt in das neue Parkdeck fließen zu lassen.

 
 

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