Zoff um ausgeweitetes Radfahrverbot am Phoenix-See

Felix Guth
Die Radfahrer fühlen sich von der Stadt vom schönsten Teil des Phoenix-Sees ausgesperrt.
Die Radfahrer fühlen sich von der Stadt vom schönsten Teil des Phoenix-Sees ausgesperrt.
Foto: Jörg Bauerfeld
Noch mehr Verbote am Dortmunder Phoenix-See: Nun wurde die bestehende Radverbotszone ausgeweitet. Im Juli hatte die Stadt einen Teil des Ausflugsziels zur Fußgängerzone erklärt, nun ist auch eine Ausweichstrecke nur noch für Fußgänger nutzbar. Die ersten Radfahrer gehen nun auf die Barrikaden.

Dortmund. Die Debatte um das Radfahrverbot am Phoenix-See in Dortmund-Hörde geht weiter. Nachdem die Stadt im Juli bereits einen Teil der Wege am See zur Fußgängerzone erklärt hatte, ist nun auch eine Ausweichroute vom Radfahrverbot betroffen. Schon die Fußgängerzonen-Schilder hatten eine Debatte ausgelöst. Aufgestellt wurden sie auf einer Strecke von rund 200 Metern entlang des Gastronomie- und Geschäftsbereichs, weil es Beschwerden von Fußgängern über rücksichtlose Radler gab — und offenbar immer noch gibt.

Deshalb hat die Stadt noch einmal nachgelegt. An der Hörder Hafenstraße ist auch ein Weg, auf dem sich die Fußgängerzone bisher legal umfahren ließ, mit einem Absperrbügel und einem "Fußweg"-Schild versehen worden. Die Fußgängerzone ist bis zur Emscherbrücke auf Höhe des Toilettenhäuschens ausgeweitet worden.