Tanja Szewczenko stellte Buch vor

Macht auch als Vorleserin ein gute Figur: Tanja Szewczenk las in der Philippusgemeinde in Löttringhausen.
Macht auch als Vorleserin ein gute Figur: Tanja Szewczenk las in der Philippusgemeinde in Löttringhausen.
Foto: WAZ Fotopool
Die frühere Eiskunstläuferin las auf dem Gemeindebasar in Löttringhausen aus ihrem Buch Kiki Kufenflitzer.

Löttringhausen..  Das nennt man wohl ein echtes Multitalent: Sie war nicht nur eine der erfolgreichsten Eiskunstläuferinnen des Landes, sondern ist auch eine bekannte Schauspielerin und nun auch noch Kinderbuchautorin. Die Rede ist von Tanja Szewczenko, die auf dem Gemeindebasar der evangelischen Philippusgemeinde in Löttringhausen ihr Buch „Kiki Kufenflitzer“ vorstellte.

„Nebenbei auch noch Mutter“

„Die Idee zu der Geschichte ist innerhalb eines Dreivierteljahres in mir gereift. Hauptsächlich während der Aufnahmen zur Eislaufserie. Runter geschrieben habe ich das Ganze dann aber in zwei Wochen. Ich saß jeden Tag zehn bis zwölf Stunden am PC“, gibt die sympathische Newcomer-Autorin zu. Doch hauptberuflich will sie sich die Schauspielerei nicht nehmen lassen.

„Und ganz nebenbei bin ich ja auch noch Mutter meiner 20 Monate alten Tochter“, sagt Szewczenko grinsend. Die kleine Valentina war auch während der Lesung dabei, auch wenn das überhaupt nicht ihr Ding ist. „Die findet Vorlesen total langweilig und klettert dann viel lieber auf der Couch rum“, erzählt die gebürtige Düsseldorferin, die lange im Revier lebte.

Der Eiskristall wird gestohlen

Obwohl die Story doch eigentlich super auf Kinder zugeschnitten ist: Es geht um das 13-jährige Mädchen Kiki, die man nie ohne ihre Kufenschuhe sieht. In ihrer Heimat in Nordland ist nämlich alles aus Eis und Schnee. Logisch, dass auch ihre Freunde eisige Temperaturen gewöhnt sind. So wird sie ständig von einem ängstlichen Eisbären und einem cleveren Pinguin begleitet, die ihr bei ihren Abenteuern zur Seite stehen. Als eines Tages dann aber der Eiskristall von Jonas Kupferstein aus dem Feuerland gestohlen wird, fängt das Eisparadies an zu schmelzen. Sofort macht sich das Trio auf die gefährliche Reise ins weit entfernte Feuerland, wo Haiattacken und so manch andere Hürden auf sie warten …

Passend zu Szewczenkos Karriere als Eiskunstläuferin und dem Märchen ist auch ihr neu gegründeter Verlag auf das eisige Thema abgestimmt. „Schneekinder-Verlag“ heißt er nämlich. „Ich bin ja schließlich auch ein Schnee- und Eiskind“, begründet die Tochter eines Ukrainers und einer Russlanddeutschen den Namen.

Pfarrer froh über Besuch

Auch Pfarrer Karsten Schneider ist froh über den prominenten Besuch auf dem Gemeindebasar. „Wir sind sehr stolz, sie hier zu haben. Solange die kleine Familie noch hier wohnt. Schon bald sind sie ja wieder zurück in Köln“, sagt er. Ebenso ist auch Martina Niemann erfreut über die Unterstützung der Schauspielerin. Denn der Erlös aus den verkauften Büchern sowie eingenommenen Spenden kommt ihrer Organisation, dem Kinderschutz-Zentrum in Dortmund, zugute. Hier soll es vor allem für die ärztliche Beratungsstelle verwendet werden, die sich gegen die Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern einsetzt.

Die gesamte Veranstaltung des Gemeinschaftsbasars verteilte sich über den ganzen Tag. Der gesamte Erlös des Basars wird nun eingesetzt, um die Westseite des Gemeindehauses erneuern zu können.

 
 

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