Schilder-Chaos am Phoenix-See wird noch größer

Der Streit über die Uferwege am Phoenix-See geht weiter: Jetzt bahnt sich ein Konflikt zwischen dem Hörder Bezirksbürgermeister Sascha Hillgeris und dem Tiefbauamt an. Das Amt hat neue Fußgängerzonen-Schilder aufgestellt, die das Radfahren am See verbieten. Doch genau das passt Hillgeris nicht.

Hörde. Die Verkehrsregeln am Phoenix-See verwirren die Menschen:LKW und Autos dürfen zwischen 23 und 11 Uhr durch die neue Fußgängerzone am Hafen fahren, aber Radfahrer, Skater und Inliner nicht.
Jetzt stehen neue Fußgängerzonen-Schilder am Ufer, die hat das Tiefbauamt jüngst aufgestellt hat. Und das erhöht nicht nur die Irritation aller Besucher des beliebten Erholungsgebiets, sondern verärgert auch den neuen Hörder Bezirksbürgermeister Sascha Hillgeris. Er wirft dem Tiefbauamt vor, die Bezirksvertretung Hörde nicht einbezogen zu haben.

Schilder wieder abbauen?

"Wir sind originär zuständig und lassen uns in der nächsten Sitzung über die Schilder-Aktion berichten, setzen dann einen eigenen Ortstermin an und werden zu Korrekturen auffordern. Das könnte dazu führen, dass die neuen Schilder wieder abgebaut werden müssen", sagt Hillgeris. Stadt will Unfälle vermeiden

Die Stadt hat das Areal rund um das Hafenbecken zu einer Fußgängerzone erklärt, um Radfahrer von Fußgängern zu trennen und damit Unfälle zu vermeiden.
"Wir wollen nicht mit der Behörden-Keule rumlaufen und alles reglementieren, bis sich nichts mehr bewegt. Aber mit Blick auf einen möglichen Unfall müssen wir rechtlich belastbare Umstände schaffen, damit wir vor Gericht nicht haftbar gemacht werden können", begründete Stadtsprecher Michael Meinders den Schilderwald am Hafen.

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