Nun doch Platz für Sozialwohnungen am Phoenix-See

In die Diskussion um Flächen für öffentlich geförderten Wohnungsbau am Phoenix-See kommt Bewegung. Die Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft will nun doch ein Areal im Umfeld des Sees zu günstigeren Konditionen bereitstellen, um sozialen Wohnungsbau zu ermöglichen.

Hörde.. Einzelheiten will die Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft am Freitag bekanntgeben. Mit Unverständnis reagiert indes die Ratsfraktion FDP/Bürgerliste auf die von der Hörder Bezirksvertretung angestoßene Diskussion, die sie als "vorgezogenes Wahlkampfgetöse" der SPD sieht. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass eine Finanzierung des Phoenix-See-Projekts nur durch entsprechende Verkaufserlöse und hohe Grundstückspreise möglich sei.

Fatales Signal

Den Stopp, des ursprünglich für Freitag geplanten Verkaufsstarts der rund 150 Wohngrundstücke am Südufer, hält die Fraktion für ein fatales wirtschaftliches Signal. Grundsätzlich vorstellbar sei aber, Familien mit Kindern das Wohnen am See durch finanziell attraktive genossenschaftliche Wohnmodelle zu vereinfachen.
Fest steht, dass das Land Investitionen in öffentlich geförderten Wohnungsbau generell durch neue Förderbedingungen attraktiver machen will. Das kündigte Gunther Adler als Staatssekretär im NRW-Bauministerium am Donnerstag auf der Kulturinsel des Phoenix-Sees an.

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