Musikalische Juwelen in St. Peter

Das Blockflöten-Ensemble „Paradizo“ bereichert die Syburger Sonntagsmusiken im ersten Halbjahr. Foto: Privat
Das Blockflöten-Ensemble „Paradizo“ bereichert die Syburger Sonntagsmusiken im ersten Halbjahr. Foto: Privat
Foto: unklar

Syburg..  Vor zwölf Jahren gab es eine neue Orgel. Und mit dem neuen Klang der Pfeifen, wurde auch eine musikalische Reihe ins Leben gerufen - die „Syburger Sonntagsmusiken“. Mittlerweile sind sie fester Bestandteil und nicht mehr wegzudenken aus dem Programm der altehrwürdigen St. Peter zu Syburg. Und die Künstler reißen sich wegen der herausragenden Akustik um einen Auftritt in der über 1000 Jahre alten Kirche.

Auf viele Highlights können die Organisatoren um Prof. Dr. Willi Gundlach zurückblicken. Wie das Offene Kantaten-Singen, bei dem die Kirche meist proppenvoll ist. Weitere Höhepunkte waren auch das japanische Ensemble Aska oder vor neun Jahren Alistair Thompson und seine musikalischen Juwelen der Renaissance. Erstmalig wurde 2010 der Programmpunkt „Junge Künstler in St. Peter“ ins Leben gerufen.

Und mit den jungen Talenten starten auch die Sonntagsmusiken ins erste Halbjahr 2011. Am 13. Februar stellen sich drei junge Sängerinnen von der Robert Schumann-Hochschule Düsseldorf und Schülerinnen von Prof. Michaela Krämer in der St Peter vor.

„Paradizo“ und mehr

Sie verbinden Lieder, Arien und Ensembles, vor allem von Mendelssohn und Mozart, zu einem stimmungsvollen und abwechslungsreichen Programm.

Weiter geht es am 27. März mit dem Blockflötenconsort „Paradizo“. Das Ensemble des Instituts für Alte Musik an der Hochschule für Musik Franz List in Weimar spielt unter der Leitung der Professorin Myriam Eichberger Instrumente der überaus zahlreichen Renaissance-Familie der Blockflöte bis zum Subbass. „Paradizo“ entfaltet in ihrer ganzen Vielfalt die Flötenmusik aus dem 16. Jahrhundert und demonstriert venezianische Musikkultur.

Den Abschluss des ersten Halbjahrs im Programm bildet am 29. Mai Kammerchor der Universität Münster. Und das mit einem Bogen über vier Jahrhunderte klassischer Musik. Von frühbarocker Polyphonie über romantische Klänge von Richter und Becker bis hin zu mitreißend dramatischem von Reda und Hasse.

Karten zu den Veranstaltungen gibt es im Vorverkauf im Reinoldiforum.

Weitere Informationen unter www.syburger-sonntagsmusiken.de

 
 

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