Martinimarkt in neuem Gewand

St. Semmler: Hombruchs Bezirksbürgermeister und das Veranstalterteam machen Werbung für den Martinimarkt.
St. Semmler: Hombruchs Bezirksbürgermeister und das Veranstalterteam machen Werbung für den Martinimarkt.
Foto: WAZ FotoPool
Der Hombrucher Martinimarkt am 11. November präsentiert sich größer und schöner als in den früheren Jahren.

Hombruch.  Da ist er wieder. So richtig. Groß, originell, vielfältig, mit erweitertem Namen und Angebot: Am 11. November steht Hombruch ganz im Zeichen des 12. Martini- und Bauernmarktes, rund um und auf dem Marktplatz, flankiert von einem verkaufsoffenen Sonntag.

In den letzten Jahren krankte der Markt – an Besucherzahlen und Standangeboten. Zum Großteil bedingt durch die zunehmende Konkurrenz, so Bezirksbürgermeister Hans Semmler, gleichzeitig Vorsitzender des mitorganisierenden Stadtbezirksmarketings, vom bislang parallel laufenden Hansemarkt und der wachsenden Anzahl von Martinimärkten im näheren Umkreis. Das konnte und sollte so nicht weitergehen. Professionelle Hilfe kam mit ins Boot. Und so haben Stadtbezirksmarketing und das Schausteller-Ehepaar Fichna gemeinsam mit der Agentur „Schöne Märkte“ ein neues Konzept auf die Beine gestellt. Zum ersten Mal nach über 20 Jahren wird der Martinimarkt auf dem Hombrucher Marktplatz stattfinden. Und ebenfalls nach langer Zeit wieder mit weit über 30 Ständen. Foad Boulakhrif, der mit seinen „Schönen Märkten“ einschlägige Erfolgsgeschichte mit u.a. dem Hansemarkt oder dem Hörder Erntemarkt schreibt, wird für die atmosphärische Gestaltung sorgen – durch Standbeschicker vom Hansemarkt, der diesmal nicht parallel läuft – wie auch stimmige Dekorationen: Die Besucher werden durch ein uraltes Hoftor eines Fachwerkhauses auf den „historischen“ Marktplatz geführt, der ausgestattet ist mit Strohballen, Ackerwagen, Wagenrädern und saisonalen Pflanzen. „Vielleicht bekommen wir auch noch eine Schmiede“, ist Boulakhrif zuversichtlich. Leckerbissen gibt es aber nicht nur zum Schauen. Zahlreiche Stände bieten Passendes zum Essen und Trinken:

So werden Produkte einer Wildfarm, Lammspezialitäten, Schafskäse in Blätterteig, Nudeln, Fisch und Geschlachtetes angeboten, dazu Met, Wein, Bier und Liköre. Es gibt Ponyreiten und ein Karussell, Spielsachen, Besteckschmuck und Textilien wie handgefertigte Wollsachen. Gelegenheit, noch für Weihnachten vorzusorgen. Denn mit diesem Markt (11 bis 20 Uhr) findet auch der letzte verkaufsoffene Sonntag (13 – 18 Uhr) in diesem Jahr statt. Die Bedingungen für ein gutes Gelingen haben die Organisatoren geschaffen. Jetzt muss nur noch einer mitspielen, damit möglichst viele Besucher, dem Hombrucher Martini- und Bauernmarkt eine neue Chance geben: Petrus.

 
 

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