Lesen ohne sehen zu können

An der Aplerbecker Martin Bartels Schule fand der Landesvorlesewettbewerb für Sehbehinderte statt. Foto: Linz
An der Aplerbecker Martin Bartels Schule fand der Landesvorlesewettbewerb für Sehbehinderte statt. Foto: Linz
Foto: Jochen Linz/PiLi

Aplerbeck.. Der 1. Landesvorlesewettbewerb für Sehbehinderte fand jüngst in der Martin-Bartels-Schule an der Marsbruchstraße statt. 27 Jungen und Mädchen von zehn Schulen des LVR und des LWL mit dem Förderschwerpunkt Sehen gingen an den Start, um den Vorlesekönig oder die -königin zu ermitteln. Auch drei Jugendliche der Bartels-Schule stellten sich dem freundschaftlichen Wettkampf.

Drei Kategorien

In drei Kategorien – Grundschüler, 5. und 6. Klasse, 7. bis 10. Klasse – traten die Teilnehmer an. Ein bekannter und – mit Ausnahme der Grundschüler – ein unbekannter Text waren die Hürden, die es auf dem Weg zum Sieg zu nehmen galt. Die Grundschüler erzählten vom „Vamperl“ (Renate Welsh), während bei der zweiten Gruppe „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ (Andreas Steinhöfel) im Mittelpunkt standen. Das Buch für die Klassen 7 bis 10: „Eine wie Alaska“ von John Green. Gelesen wurde in normaler Schwarzschrift – allerdings in unterschiedlichen Schriftgrößen.

Ein richtig flüssiges Vorlesen sei das gewesen, so Bartels-Schulleiterin Ulrike Witte. Entsprechend schwer tat sich die Jury, der unter anderen die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Claudia Schare angehörte, nach den vielen guten Leistungen Sieger zu ermitteln. Am Ende gingen Preise an Vertreter aus Bielefeld, Münster, Soest, Düsseldorf und Paderborn.

 
 

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