Stadtwerke haben Verluste reduziert - vorerst

Der öffentliche Nahverkehr in Dortmund bleibt weiter ein Verlustgeschäft. Das ist keine Überraschung. Aber das Minus in der Verkehrsbilanz der Stadtwerke (DSW21) ist 2014 gesunken. Zumindest vorübergehend.

Dortmund.. Auf 53 Millionen Euro summierte sich der Verkehrsverlust im vergangenen Jahr. 2013 waren es noch 60,2 Millionen. Geringere Aufwendungen gibt DSW als Grund an. "Doch das wird nicht auf Dauer so bleiben", mahnte DSW-Verkehrsvorstand Hubert Jung gestern bei der Vorlage der Verkehrsbilanz 2014, die mit 136 Millionen Fahrgästen (0,7 Prozent weniger als 2013) ansonsten weitgehend stabile Zahlen ausweist.

Kräftig investieren

Denn DSW muss und will kräftig investieren - rund 150 Millionen Euro in den nächsten zehn Jahren. Der größte Batzen: Die Anschaffung neuer Stadtbahnwagen und die Rundum-Erneuerung der 64 alten B-Wagen. Beides soll in einem Gesamtpaket ausgeschrieben werden.

Mehr Stellflächen

Ende 2017 werden die ersten neuen Fahrzeuge erwartet, ein Jahr später soll die Sanierung der alten Bahnen beginnen. Am Ende sollen sich neue und sanierte Fahrzeuge kaum unterscheiden, kündigt DSW-Betriebsleiter Ralf Habbes an. Generell sollen die Bahnen mehr Stellflächen etwa für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen bieten.


Bis zu 26 neue Stadtbahnwagen sollen angeschafft werden. Die genaue Zahl hängt von der Entwicklung der Fahrgastzahlen und möglichen Zeitgewinnen auf den Strecken ab.

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