Stadtwerke Dortmund wollen bei Steag einsteigen

Das Steag-Kraftwerk in Duisburg-Walsum. Foto: WAZ FotoPool
Das Steag-Kraftwerk in Duisburg-Walsum. Foto: WAZ FotoPool
Foto: Hans Blossey

Dortmund. Im Bieterverfahren um den Essener Kraftwerksbetreiber Steag wollen die Dortmunder Stadtwerke als der mit Abstand größte kommunale Anteilseigner einsteigen. Stadtwerke und DEW bieten dafür 200 Millionen Euro.

Im Bieterverfahren um den Essener Kraftwerksbetreiber Steag wollen die Dortmunder Stadtwerke als der mit Abstand größte kommunale Anteilseigner einsteigen. Der Aufsichtsrat fasste dazu am Dienstag einen Grundsatzbeschluss. Die Dortmunder halten in dem Konsortium aus Stadtwerken der Rhein-Ruhr-Region, das die Evonik-Tochter zu 51 Prozent übernehmen will, einen Anteil von rund einem Drittel. Nach Informationen unserer Zeitung will Dortmund über gleich zwei Stadttöchter rund 200 Millionen Euro für den Steag-Deal locker machen, finanziert überwiegend aus Krediten. Erwartet wird eine Rendite von 8 bis 9 Prozent auf das eingesetzte Kapital.

Zweitstärkster Teilhaber sind mit 17 Prozent die Stadtwerke Duisburg, die auch Konsortialführer bleiben. Mit im Boot sind außerdem die Stadtwerke Essen, Bochum, Oberhausen, Herne, Dinslaken und Saarbrücken.

Der Einstieg des kommunalen Konsortiums ins internationale Kraftwerksgeschäft ist umstritten, weil die beteiligten Städte unter Finanznot leiden.

 
 

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