Stadtspitze wünscht sich mehr Polizei in der Nordstadt

Zweieinhalb Jahre nach dem ersten Einsatz der "Task Force Nordstadt" erkennt die Stadt Dortmund große Fortschritte im Kampf gegen Prostitution, Ekelhäuser und Drogenkriminalität. Mehr Engagement fordert die Stadtspitze von der Polizei. Hier sind die O-Töne zum Thema.

Dortmund. Oberbürgermeister Ullrich Sierau dankte am Mittwoch (18.12.2013) den Streifenteams der Ordnungspartnerschaft. "Die bisherigen Erfolge zeigen, dass wir den richtigen Weg einschlagen haben". Weil die Kräfte des Ordnungsamtes bei Kontrollen an ihre Grenzen stoßen, fordert Sierau mehr Präsenz der Polizei. Der O-Ton:


Weiteres Thema war die Lage auf dem Immobilienmarkt in der Nordstadt. Ullrich Sierau erkennt Fortschritte, sieht aber auch noch nicht erledigte Aufgaben. Ein Haus am Flensburger Platz erwähnt der Oberbürgermeister als positives Beispiel, das noch ausbaufähig ist:


Vor mehreren Jahren ist nicht nur die Prostitution auf dem 2011 geschlossenen Straßenstrich in der Nordstadt außer Kontrolle geraten: Eigentümer vermieteten ihre Wohnungen für viel Geld als "Matratzenlager", in denen Osteuropäer unter unwürdigen Bedingungen lebten. So will die Stadt laut Ullrich Sierau neue Lager verhindern:


Zur Lage auf dem Immobilienmarkt in der Nordstadt und zur Zusammenarbeit mit der Polizei äußerte sich auch Rechtsdezernentin Diane Jägers. Sie will die "Politik der tausend Nadelstiche" auch 2014 fortsetzen und es einer unerwünschten Szene ungemütlich machen. Ihr O-Ton:


Ordnungsamtsleiter Ingo Moldenhauer spricht über die Einsatzzeiten der Teams des Ordnungsamtes:


In der Nordstadt ist neuerdings ein Ombudsmann im Einsatz: Der frühere Hörder Pfarrer Ubbo de Boer will mit bereits aktiven Institutionen Probleme erkennen und lösen. Im Video-Interview stellt er seine ehrenamtlichen Aufgaben vor: