1792: Reinoldus-Reliquiar wird aus Finanznot verkauft

Foto: Stefan Reinke
Das wertvolle Reliquiar des Heiligen Reinoldus lagert weiterhin in Dortmund. Doch 1792 stürzen Teile der Kirche ein — Geld wird für die Instandhaltung benötigt. Das Reliquiar wird verkauft.

Dortmund. 1792 verlässt ein weiterer Teil des Andenkens an den Stadtpatron Dortmunds die Stadt. Das in der Reinoldikirche verbliebene Reliquiar muss wegen akuter Finanznot verkauft werden – an der Kirche sind große Instandhaltungsarbeiten nötig. Da sich kein Käufer findet, der den geforderten Preis zahlen möchte, wird das wertvolle Reliquiar zerlegt und in Einzelteilen verkauft. Insgesamt nimmt die Reinoldikirche 834 Reichstaler 53 Stüber ein. Damit ist Reinoldus’ Erbe verramscht. Das Geld fließt in den Wiederaufbau des Kirchturms.

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