1614: Reinoldus' Reliquien verlassen Dortmund

Foto: Stefan Reinke
Dortmund ist protestantisch und verliert sein Interesse an den Reliquien des Stadtheiligen. Reinoldus gerät in Vergessenheit. Die sterblichen Überreste werden verschenkt und landen vorerst in Köln. Die Domstadt ist nur eine Zwischenstation.

Dortmund. Der katholisch gebliebene Kaufmann Albert Klepping kauft am 11. Mai 1614 die Reliquien des heiligen Reinoldus heimlich und übergibt sie im August des Jahres an den Kölner Dompropst Graf Eitel Friedrich von Hohenzollern. Der schenkt sie am 21.3.1616 Erzherzog Albert von Österreich.

Vier große und breite Knochen, sechs kleinere, ein großer Teil der Kieferknochen mit einem Zahn, 20 verschiedene andere Knochen, mehrere andere Knochen und kleinere Teile des Schädels in einem Säckchen wechseln den Besitzer.

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