Stadt plant erstes Olympia-Public-Viewing in der City

Premiere im Schatten der Reinoldikirche: Zum ersten Mal wird es in Dortmund ein Rudelgucken zu den Olympischen Spielen geben - jedoch nur für zwei Tage. Das hat wohl einen guten Grund.

Dortmund. Am Samstag starten die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro. Eine Woche später, am 12. und 13. August, wird es Dortmunds erstes Olympia-Public-Viewing geben. Das hat die Stadt am Dienstag in einer Presse-Einladung angekündigt: "Neben der Übertragung einiger Wettkämpfe aus Rio gibt es verschiedene Informationen zum Thema Sport in Dortmund, Talkrunden, Konzerte und südamerikanisches Flair an der Reinoldikirche."

Details zum von Wilo gesponserten Rudelgucken sind noch nicht bekannt, Näheres will die Stadt am Freitag in einer Pressekonferenz verraten.

Public Viewing fällt auf den Zeitraum der Ruder-Entscheidungen

Auch wenn die Gründe für die Terminwahl noch nicht kommuniziert wurden, liegt eine Erklärung nahe: Am 12. und 13. - einem Freitag und Samstag - gibt es die meisten Medaillenentscheidungen beim Rudern, mit dem Finale im Achter der Männer am Samstag um 16.24 Uhr als Höhepunkt. Dort wird aller Wahrscheinlichkeit auch der in Dortmund am Kanal beheimatete Deutschlandachter um den Sieg mitfahren.

Wie viele Dortmunder "ihre" Ruderer in Rio bei einem Public Viewing öffentlich anfeuern wollen, ist unbekannt. Zuletzt hatte das Rudelgucken bei der Fußball-EM die Erwartungen der organisierenden Schausteller enttäuscht. Zum Finale kamen nur 30 bis 40 Besucher, selbst bei den Partien der deutschen Nationalmannschaft wurde der Platz nicht voll.

Thomas Thiel