Stadt Dortmund will Sperrbezirk auf Kreuzviertel ausweiten

Anwohner ärgern sich über Prostitution in diesem Haus an der Straße "Am Südwestfriedhof" und befürchten eine Ausweitung.
Anwohner ärgern sich über Prostitution in diesem Haus an der Straße "Am Südwestfriedhof" und befürchten eine Ausweitung.
Foto: Gregor Beushausen
Die Anwohner der Straße Am Südwestfriedhof in Dortmund können ein bisschen aufatmen. Ihr Viertel soll zum Sperrbezirk für Prostitution gehören.

Dortmund. Etappensieg für die Anwohner der Straße Am Südwestfriedhof im Kampf gegen die Prostitution in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft: Die Bezirksvertretung Innenstadt-West wünscht, dass die Stadt die Ausweitung des Sperrbezirks im Kreuzviertel in die Wege leitet.

Auf Antrag von SPD, Grünen und auch der CDU hat die Bezirksvertretung Innenstadt-West bei drei Enthaltungen beschlossen, die Verwaltung möge sich mit der Arnsberger Bezirksregierung auf die Ausweitung des Sperrbezirks im Kreuzviertel verständigen. Die Entscheidung allerdings liegt in den Händen der Bezirksregierung; sie zieht letztlich die Grenzen im Stadtgebiet, in denen keine Prostitution erlaubt ist.

Politiker trafen sich mit Anwohnern

Mit ihrem Antrag griffen SPD und Grüne einen Vorstoß der Anwohner in der Straße "Am Südwestfriedhof" auf. Sie sehen die Ruhe in ihrem beschaulichen Quartier durch das florierende Geschäft mit der Prostitution im Hochhaus Am Südwestfriedhof 41 bis 47 gefährdet. Wie sehr, davon konnten sich Bezirksvertreter 24 Stunden vor der Sitzung bei einem Treffen mit Anwohnern persönlich überzeugen.

Der gegenwärtige Sperrbezirk (rot) und die geforderte Erweiterung (blau):