Staatsschutz suchte nach rechter Hetzmusik

Innenstadt-West. Die Polizei hat am Mittwochabend drei Wohnungen mehrerer Rechtsextremer in der westlichen Innenstadt durchsucht – unter anderem an der Rheinischen Straße. Grund der Razzia: Tonträger mit volksverhetzendem Inhalt.

Die Dortmunder Polizei hat am Mittwochabend (24. November 2010) drei Wohnungen bzw. Geschäftsräume mehrerer Personen aus der rechtsextremen Szene durchsucht. Ziel der Razzia: Tonträger mit volksverhetzendem Inhalt. Aufmerksam geworden waren die Behörden laut Staatsanwaltschafts-Sprecherin Dr. Ina Holznagel durch den Hinweis eines Bürgers aus Berlin. Ihm war der Verlag „Resistor“ aufgefallen und hatte ihm bei der Polizei gemeldet.

Zeitgleich nahmen Beamte des Staatsschutzes mit Unterstützung einer Einsatzhundertschaft drei Wohnungen und Geschäftsräume in der westlichen Innenstadt unter die Lupe – an Rheinischer Straße, Thusneldastraße und Holtestraße.

Tonträger fand die Polizei bei der Razzia allerdings nicht – stattdessen wurden bei den mehrere Rechner beschlagnahmt. Die Auswertung der Daten und die Suche nach möglicher „Hetzmusik“ könne bis zu mehreren Wochen dauern, so Holznagel.

 
 

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