SPD-Kampfkandidatur in Dortmund zwischen Marco Bülow und Dirk Goosmann

Der Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow will auch 2013 wieder antreten. Foto: WAZ FotoPool
Der Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow will auch 2013 wieder antreten. Foto: WAZ FotoPool
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Der Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow will 2013 erneut für das Parlament in Berlin kandidieren. Im Wahlbezirk 1 wird es wohl damit zu einer Kampfkandidatur gegen SPD-Parteikollege Dirk Goosmann kommen.

Dortmund. 2013 muss sich Dortmunds SPD-Bundestagsabgeordneter Marco Bülow wohl einer Kampfkandidatur stellen. „Mein SPD-Ortsverein Innenstadt hat mich nominiert, mich erneut um die Kandidatur für den nächsten Bundestag in meiner Partei zu bewerben“, schrieb Bülow am Dienstag in einer persönlichen Erklärung.

Bülow weiter: „Das interne Bewerbungsrennen hat bereits begonnen, und mich haben deshalb immer mehr Anfragen und Aufforderungen aus anderen Ortsgruppen und von Parteimitgliedern erreicht, zu kandidieren. Gemeinsam mit meinem Ortsverein bin ich deshalb zur Ansicht gelangt, meinen Hut bereits etwas früher als beabsichtigt in den Ring zu werfen.“ Ursprünglich wollte sich Bülow (40) Anfang nächsten Jahres äußern.

Demokratische Auseinandersetzung

Es wird nun zu einer Kampfabstimmung zwischen Bülow und Dirk Goosmann (39) kommen. Goosmann ist Anwalt und sitzt seit 2004 im Dortmunder Rat. Die Kandidatur bezieht sich auf den Wahlkreis Dortmund 1 mit den Stadtbezirken Hombruch, Huckarde, Lütgendortmund, Innenstadt-Ost, Innenstadt-West und Mengede.

Bülow will auch künftig seine eigenen Positionen deutlich machen. „Ich verstecke mich nicht hinter Personen, Beschlüssen oder dem angeblichen Sachzwang, auch wenn dies häufig der bequemere Weg wäre. Man kann sich an mir und meinen Auffassungen reiben, dabei begrüße ich die faire demokratische Auseinandersetzung.“