So war das Sommerfest der Wirtschaftsverbände

Anderthalb Stunden, die im Flug vorübergingen: Eine Podiumsdiskussion zum Thema Innere Sicherheit in Dortmund zwischen Gefühl und Realität eröffnete das 6. westfälische Sommerfest der Wirtschaftsverbände am Donnerstag. Danach durfte an den Tischen weiterdiskutiert werden.

Dortmund.. Eine Diskussion um die "Innere Sicherheit in Dortmund zwischen Gefühl und Realität" eröffnete am Donnerstag das 6. westfälische Sommerfest der Dortmunder Wirtschaftsverbände. Die kontroverse wie unterhaltsame Debatte im Hof der Unternehmensverbände befeuerte der meinungsfreudig fragende Moderator Ren Scheer, der vor allem Polizeipräsident Gregor Lange und Ruhr-Nachrichten-Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit an die Kandarre nahm.

Diskussion zwischen Realität und Gefühlslage

Beide bewegten sich thematisch mit Professor Dr. Thomas Feltes vom Lehrstuhl für Kriminologie und Kriminalität der Ruhr-Uni in Bochum in der Dortmunder Sicherheits-Diskussion eher in der Abteilung Realität, während der Wirtschaftsprüfer und Vizechef der Industrie- und Handelskammer, Joachim Punge, eher die Gefühlsebene der rund 300 Sommerfest-Gäste anzusprechen versuchte.

Punge hatte im April 2015 in einem offenen Brief an den Polizeipräsidenten eine Zeugenprämie gefordert, damit die Polizei mehr Straftaten aufklären und ihre Arbeit erledigen könne. In der Diskussion kritisierte er offen die Arbeit der Polizei in Dortmund. In einem aber waren sich alle Diskutierenden einig: Der Schwerpunkt ihrer Wortbeiträge lag beim Problem des Rechtsextremismus in Dortmund. Nach der Diskussion konnten sich die Teilnehmer bei Essen, Getränken und Live-Musik zu dem Thema austauschen.

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