So funktioniert die Erstaufnahme für Flüchtlinge

  • Die Flüchtlinge werden zuerst zur Registrierung bei der Heimleitung geschickt. Dort bekommen sie einen Hausausweis und müssen Angaben zur Person machen.
  • Mit dem ausgefüllten Bogen geht es zur Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) auf dem Gelände. Sie ist eine Landesbehörde und wird von der Stadt betrieben. Die ZAB registriert die Menschen und gibt die Daten an die für Flüchtlinge zuständige Landesbehörde weiter, die die Flüchtlinge dann weiterleitet.
  • Ein Teil der Flüchtlinge bleibt in der EAE. In Dortmund sind das fast nur Kranke, Schwangere und unbegleitete Jugendliche. Ein Teil kommt schon nach Stunden in eine Notunterkunft oder Zentrale Übergangseinrichtung. Ist noch Zeit, wird noch auf Tuberkulose geröntgt.
  • Kommen zu viele Flüchtlinge in ein Bundesland, werden sie nach dem Königsteiner Schlüssel auf andere Bundesländer verteilt. Flüchtlinge, die Folgeanträge stellen, werden in das Bundesland geschickt, wo der Erstantrag gestellt wurde.
  • Nach der Registrierung durch die ZAB müssen die Menschen den eigentlichen Asylantrag in einer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellen.
  • Sobald der BAMF-Antrag gestellt ist, meist nach einigen Wochen, können die Flüchtlinge den Kommunen zugewiesen werden, wo sie bleiben, bis das Bundesamt den Antrag bearbeitet hat. Das kann Monate dauern. Die Kommunen bringen die Flüchtlinge in Heimen, Wohnungen oder Notunterkünften unter. (dpa)
 
 

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