Sierau kann sich Tatort in Dortmund gut vorstellen

Der Dortmunder Schauspieler Dietmar Bär als Dortmunder Kommissar? Für OB Sierau vorstellbar. Foto: Emig
Der Dortmunder Schauspieler Dietmar Bär als Dortmunder Kommissar? Für OB Sierau vorstellbar. Foto: Emig
Foto: Ulla Emig

Dortmund.. Man wird ja wohl mal träumen dürfen: OB Sierau könnte sich die Stadt Dortmund als Tatort-Spielstätte vorstellen. Zum 40-jährigen TV-Jubiläum sinnierte der Oberbürgermeister in einer Talkrunde auch über Dietmar Bär als Kommissar.

Der Berliner Tagesspiegel hatte in einer Talkrunde zum 40-jährigen Tatort-Jubiläum zehn Oberbürgermeister deutscher Großstädte aufgefordert, über eine TV-Installierung der beleibten Krimireihe in ihrer Stadt nachzudenken.

Dortmunds OB Ullrich Sierau antwortete ins Blaue hinein: „Ob Schimanski in Duisburg oder Haferkamp in Essen – die Ruhrpott-„Tatorte“ sind legendär. In Dortmund soll die Tradition neu aufleben. Unser Kult-Kommissar hieße Dietmar Bär, den bräuchte man nur vom Kölner „Tatort“ versetzen. Bär ist Sohn unserer Stadt, er verkörpert gut die westfälische Leichtigkeit. Wir reden nicht lange um den heißen Brei herum, sondern sagen, wie es ist. Das ist nicht so oberflächlich wie bei den Rheinländern, die nach dem ersten Kennenlernen so tun, als hätten sie zusammen im Sandkasten gespielt. Bei uns lässt man sich mehr Zeit, aber wenn eine Freundschaft entsteht, hält sie auch.“

Renan Demirkan an Bärs Seite

An Bärs Seite könnte nach Sieraus Vorstellung zudem die Theaterschauspielerin Renan Demirkan ermitteln, die sich in Dortmund gut auskenne. „Kürzlich war sie zu Besuch und ganz erstaunt, was sich alles verändert hat. Auf dem ehemaligen Hüttengelände im Süden der Stadt entsteht der Phoenix-See, ein riesiges Freizeit- und Erholungsgebiet. Im Umfeld unseres Dortmunder U, dem früheren Stammsitz der Union-Brauerei, basteln junge Kreative an ihren Projekten. Zudem boomt die Hochtechnologie: Jeder zehnte Beschäftigte in Europas Mikrosystemtechnikbranche arbeitet bei uns“, warb Dortmunds OB für seine Stadt.

Für Sierau sind die Tatort-Geschichten oft im wahren Leben verankert. Entsprechend stünden beim Dortmunder „Tatort“ alle Zeichen auf Aufbruch. Konkret: „Ein Fall könnte so aussehen: Junger Wissenschaftler aus der Region schafft über die Hochschule den Aufstieg, gründet ein Start-up-Unternehmen, hat bahnbrechenden Erfolg – und finstere Typen heften sich an seine Fersen. Das ist eben nicht so aufgesetzt wie bei „Miami Vice“.“ Wie gesagt: Man wird ja wohl nochmal träumen dürfen.

 

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