Schwarzer wurde mit Messer angegriffen

Foto: WAZ

Dortmund-Dorstfeld.. Mit einem Messer und Reizgas attackierte in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 25. September, ein Mann einen Schwarzer an der Wittener Straße. Zeugen, die dem Opfer helfen wollten, wurden ebenfalls angegriffen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 25. September, wurde ein Schwarzer von einem Unbekannten mit Messer und Reizgas attackert. Im Bereich der Wittener Straße befand sich zur Tatzeit ein 44-jähriger Schwarzer auf dem Gehweg. In Höhe der Sachsenwaldstraße wurde er plötzlich von hinten aufs Übelste angeschrien und fremdenfeindlich beschimpft.

Als er sich umdrehte, sah er einen Mann in Begleitung einer Frau, die auf ihn zustürzten. Während die Frau sich zurückhielt griff der unbekannte Mann den 44-Jährigen an, versetzte ihm Kratzwunden im Gesichtsbereich und versuchte, ihn festzuhalten. Dem Opfer gelang es, sich aus der Umklammerung zu befreien und zu flüchten. Der Täter nahm die Verfolgung auf, zog dabei ein Messer und Reizgas aus den Taschen und versuchte, das Opfer mit dem Reizgas zu besprühen.

Zeugen wurden angegriffen

Zwei Männer, Zeugen des Vorfalls, 45 und 54 Jahre alt, griffen ein und versuchten, den Täter von weiteren Angriffen abzuhalten. Dabei wurden sie selbst zum Opfer, weil der Unbekannte trat und mit Reizgas sprühte. Die beiden Männer wurden dabei leicht verletzt. Der Unbekannte und seine weibliche Begleitung flüchteten anschließend in die angrenzende Parkanlage Schulte-Witten-Park. Eine Fahndung der Polizei verlief negativ.

Der flüchtige Täter wird als Mann, ca, 25 Jahre alt und etwa 1.80 m groß beschrieben. Er hatte eine schlanke bis kräftige Figur. Bekleidet war der Mann mit schwarzen Sachen, Kapuzenpullover und Springerstiefeln. Die Frau soll ebenfalls ca. 25 Jahre alt sein, etwa 1.60 m groß mit kräftiger Figur. Auffällig waren ihre blonden Haare, wobei das Haupthaar kurz geschnitten war mit langen Strähnen am Scheitel.

Der Staatsschutz der Dortmunder Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0231 132-7491 entgegen.

 
 

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