Dortmund

Tödlicher Unfall auf A1 bei Dortmund: Lkw-Fahrer stirbt noch auf der Autobahn – Crash wegen Gaffern auf der Gegenspur

Am Mittwochvormittag krachten zwei LKW auf der A1 bei Dortmund zusammen.
Am Mittwochvormittag krachten zwei LKW auf der A1 bei Dortmund zusammen.
Foto: Markus Wüllner
  • Lkw-Fahrer stirbt nach schwerem Unfall auf A1
  • Zwei tödliche Unfälle in zwei Tagen
  • Gaffer produzieren Unfall auf Gegenspur

Dortmund. Am Dienstag starb ein LKW-Fahrer nach einem schweren Unfall auf der A1 bei Dortmund - nur einen Tag später ist erneut ein LKW-Fahrer bei einem heftigen Zusammenprall zweier LKW auf der Autobahn gestorben.

Ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr Lkw-Fahrer (45) aus Sachsen-Anhalt mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Köln. In Höhe des Westhofener Kreuzes staute sich der Verkehr, so dass er sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen musste.

Ein dahinter fahrender Brummi-Fahrer (68) aus Rheinland-Pfalz erkannte das offenbar zu spät. Nahezu ungebremst prallte er mit seinem Sattelzug gegen den des 45-Jährigen.

Unfall auf A1: Lkw-Fahrer stirbt noch an Unfallstelle

Durch den Zusammenstoß wurde der 68-Jährige in seinem Führerhaus eingeklemmt. Er starb noch am Unfallort. Der Fahrer aus Arendsee erlitt leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Die A1 war in Fahrtrichtung Köln für mehrere Stunden komplett gesperrt werden - ebenso die Anschlussstelle Schwerte. Gegen 16.20 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 200.000 Euro.

-------------------------------------

• Mehr Themen:

Nach tödlichem LKW-Unfall auf A1 bei Dortmund: Fahrbahnen bis in die Abendstunden gesperrt

Tödliche LKW-Unfälle häufen sich in NRW: „Lastwagen können zu tonnenschweren Geschossen werden!“

• Top-News des Tages:

Junge Frauen im RE6 sexuell belästigt: Männer grölten lautstark und applaudierten

LKW schiebt Terror-Sperre in Düsseldorf einfach zur Seite

-------------------------------------

Unfall wegen Gaffer auf der Gegenspur

Auch auf der Gegenfahrbahn staute es sich auf vier Kilometern Länge. Grund für den stockenden Verkehr war ein Auffahrunfall mit drei Autos - offenbar war das Gaffen in Richtung des schweren Unfalls hier der Auslöser.

Dutzende Anzeigen gegen Handyfilmer

Gegen weitere zwei Dutzend Fahrer fertigten die Beamten Anzeigen, weil sie mit ihren Handys die Unfallstellte filmten oder fotografierten. (ms)

 
 

EURE FAVORITEN