Santiano in Dortmund: DIESES Detail feiern die Fans fast so sehr wie ihre Seemanns-Rocker

Santiano spielten am Donnerstagabend in Dortmund.
Santiano spielten am Donnerstagabend in Dortmund.
Foto: Dominik Göttker

Fast mutet es an, als wäre man an diesem nasskalten Novemberabend nicht in Dortmund gelandet, sondern auf der eisigen See.

Windesrauschen peitscht durch die Ohren, Wellen schwappen über die Leinwand, raue Stimmen singen Seemannslieder.

Santiano in der Westfalenhalle

Wer jetzt noch nicht weiß, wer an diesem Donnerstag in der Westfalenhalle auftrat... Ja, der hat wohl die letzten sieben Jahre Deutsch-Rock verpennt. Aber natürlich lassen wir auch diese Leser nicht zurück. Es waren Santiano. Die sieben Herren, die Seemannslieder wieder en vogue gemacht und auf die große Bühne gebracht haben.

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Und eben jene ist es auch, die bei den Fans nahezu genauso gut ankommt, wie die Band um Frontmann Björn Both.

In Anker-Form gebaut, unterstützt sie das Nautik-Thema perfekt. Piraten-Feeling pur.

Zwei Stunden Seemanns-Show

Aber es ist nicht nur die Anker-Bühne, es ist die Stimmung an sich, die gute zwei Stunden dafür sorgte, dass die Bestuhlung der Halle zur nervenden Staffage wurde.

Da sangen Santiano Songtexte wie „Mit dem Salz auf unserer Haut und dem Wind im Gesicht, fahren wir raus weit in die Ferne, wir fürchten uns nicht. Bis ans Ende der Welt, bis ans Ende der Zeit...der Sonne stets entgegen.“ Da fühlte sich Oma plötzlich wie ne Piratenbraut, während der Enkel im Santiano-Shirt um sie herumtanzte und die Band auf der Bühne zwischen lodernden Flammen über die Schifffahrt philosophierte.

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Ein Feeling, das man als Noch-nicht-Fan der Band kaum erwartet hatte.

Gefühlvolles Duett

Was bei der Seemanns- und Piraten-Thematik rund um Santiano nicht vergessen werden darf: Die Jungs sind verdammt gute Musiker. Und das zeigten sie auch während der über zweistündigen Show. Besonderes Highlight: Der Titelsong zur Tour „Im Auge des Sturms“. Gemeinsam mit Gastmusikerin Sarah James sang Frontmann Björn so gefühlvoll, so ehrlich, dass die Gänsehaut kaum zu vermeiden war.

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Ein großer Abend mit einer bestens aufgelegten Band. Und noch auf dem Weg zurück zum Parkplatz, schwappte so manche Songzeile durch die 8.000 Mann- und Frau-starke Menge - „...wir brauchen Rum, Rum, Rum, sonst verdursten wir!“ Der wäre bei dem Schmuddelwetter echt ganz gut!

 
 

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