RRX-Werk soll 80 bis 100 Arbeitsplätze schaffen

80 bis 100 neue Arbeitsplätze sollen in Dortmund durch das neue Instandhaltungswerk des Rhein-Ruhr-Express (RRX) entstehen. Das teilte die Wirtschaftsförderung am Dienstag mit. Das Werk soll auf dem ehemaligen Güterbahnhof in der Nordstadt gebaut werden - die endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.

Dortmund. "Die Ansiedlung des Instandhaltungswerks für den RRX wäre ein deutlicher Gewinn für Dortmund", wird Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, in einer Pressemitteilung zitiert. "Der RRX wird der modernste Zug in Europa sein. Dies erzeugt erhöhte Anforderungen an die Wartung und Instandhaltung. Ca. 80 bis 100 neue Arbeitsplätze sind die direkte Folge und der Kompetenzgewinn in der Bahntechnologie am Standort kommt noch hinzu."

Erste Signale für den Standort Dortmund gab es bereits Mitte Februar. Die Firma Siemens, die auch den Zuschlag für Bau und Betrieb des Mammut-Projekts RRX bekommen soll, plant nach dem Willen des VRR ein Instandsetzungswerk.

Entscheidung Ende März

Formell steht die politische Zustimmung der Gremien der Verkehrsverbände, allen voran des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR) noch aus. Sie soll spätestens bis zum 26. März getroffen werden und gilt eher als Formalie. Denn die Empfehlung der Verkehrsverbände ist Ergebnis eines europaweiten Vergabeverfahrens.

Das Werk soll nach Angaben der Wirtschaftsförderung auf der Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs gebaut werden. Darüber soll der Rat der Stadt Ende Mai befinden.

Die Verbindung von Dortmund nach Köln bildet die RRX-Stammstrecke, die im 15-Minuten-Takt befahren werden soll. Dazu sollen weitere Strecke unter anderem nach Bonn, Münster, Hamm und Minden führen.