Revierderby - Fanlager werden radikal getrennt

Oliver Koch
Randale beim vergangenen Revierderby auf Schalke.
Randale beim vergangenen Revierderby auf Schalke.
Foto: DeFodi
Ausschreitungen, Pyrotechnik, unkontrollierte Fanströme: Bei den letzten Revierderbys zwischen dem BVB und Schalke 04 gab es viel Ärger. Am Freitag wurde das Sicherheitskonzept für das nächste Derby in Dortmund (25. März) vorgestellt. Es sieht eine strikte Trennung der Fanlager vor - und weniger Plätze im Stadion.

Dortmund. Aktualisierung 14.40 Uhr:

"Wir müssen bei Derbys in Dortmund andere Wege beschreiten, um mehr Sicherheit zu erzielen", sagteAndreas Wien, Leiter des ständigen Stab der Polizei Dortmund, auf der Pressekonferenz. Bei der Anreise gibt es bedeutende Änderungen:

  • Schon beim Einstieg im Hauptbahnhof werden die Fans getrennt. In gesonderten Stadtbahnen werden die Schalke-Fans ohne Zwischenhaltdann zur Haltestelle "Westfalenhalle" gefahren, die BVB-Anhänger zur Haltestelle "Stadion".
  • Die Schalker Sonderzüge halten nicht am Haltepunkt Siggnal Iduna Park, sondern am Hauptbahnhof.
  • Die Fußgängerbrücke von der Lindemannstraße über die B1, die an normalen Spieltagen 15.000 Fans benutzen, wird vollkommen gesperrt.
  • Ebenso gesperrt sind die Wege durch den Park rund um die Signal-Iduna-Versicherung.

So sollen die Fanlager getrennt werden (gelbe Flächen sind für BVB-, blaue Flächen für Schalke-Fans reserviert, rote sind gesperrt: