Renitenter Radfahrer verletzt sich bei der Flucht vor der Polizei Dortmund

Dortmund. Mit einem merkwürdigen Radfahrer hatte es am Donnerstagabend Dortmunds Polizei zu tun. Ein Radfahrer, der ohne Licht unterwegs war, ignorierte Anhaltezeichen und trat ordentlich in die Pedale. Seine Flucht endete fluchend am Polizeiwagen.

Gegen 21.45 Uhr beendeten die Polizeibeamten der Wache Körne eine Verkehrskontrolle an der Einmündung Körner Hellweg/Am Zippen. Als man gerade abrücken wollte, sahen sie einen Radfahrer ankommen, der ohne Licht auf dem rechten Fahrstreifen des Körner Hellweg in Richtung Osten fuhr. Er sollte angehalten werden, was zunächst aber misslang, da der Radfahrer weder die Anhaltesignale beachtete noch auf Zuruf reagierte. Stattdessen trat er kräftig in die Pedalen, wechselte auf den Radweg und versuchte, eine ihn verfolgende Funkstreife abzuschütteln.

An der Einmündung Berliner Straße/Paderborner Straße gelang es der Streife, den Funkwagen quer zu stellen, um somit den Radfahrer zu stoppen. Aber anstatt die Fahrt zu verlangsamen, versuchte der Mann, mit seinem Rad durch eine nur ca. 50 cm breite Lücke zwischen dem Funkwagen und einem Zaun zu entkommen. Dies misslang jedoch. Das Rad prallte gegen den Streifenwagen, der Radfahrer stürzte zu Boden und verletzte sich dabei leicht.

„Ihr seid Bullen, deswegen wollte ich abhauen“

Auf die Frage, warum er nicht angehalten habe, antwortete der 22-jährige Dortmunder: „Ihr seid Bullen, deswegen wollte ich abhauen. Außerdem habe ich nie das Licht an.“ Zudem erklärte der junge Mann weiterhin, dass er ein Linker und ein politischer Gegner sei.

Ob eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, die der junge Mann jetzt bekommt, diese fragwürdige Grundeinstellung ändern wird, wollte der Verfasser des Polizeiberichts nicht beurteilen.

 
 

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