Regen und Feuer beschäftigen die Einsatzkräfte

Dortmund. Starke Regenfälle haben am Samstag den Verkehr in Dortmund behindert. U.a. sorgten überflutete Straßen für fünf witterungsbedingte Unfälle. Freitagabend brannte es im Hoeschpark.

Aufgrund starker Regenfälle kam es am Samstag in den frühen Morgenstunden zu zahlreichen überfluteten Straßen im Stadtgebiet Dortmund. Feuerwehr und Polizei wurden zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Fast immer waren durch Laub verstopfte Gullys die Ursache der überfluteten Straßenteile.

Insgesamt wurden bis 8 Uhr fünf witterungsbedingte Verkehrsunfälle gezählt. Zum entstandenen Sachschaden kann noch keine Angabe gemacht werden. Auch die Autobahnen rund um Dortmund waren betroffen. Folge: erhebliche Verkehrsstörungen. Die Autobahn 40 zwischen Duisburg und Dortmund war an mehreren Stellen überflutet. Besonders in Unterführungen kamen Autofahrer nicht weiter.

Es regnet weiter

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen waren in einzelnen Landesteilen innerhalb eines Tages bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Der DWD warnte am Samstag in einer Unwetterwarnung vor weiterhin ergiebigem Dauerregen in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen. Bis Sonntagfrüh könnten örtlich rund 50 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.

Dabei drohe an Bächen und kleineren Flüssen die Gefahr von Hochwassern, Straßen könnten überflutet werden, zudem bestehe die Gefahr von Erdrutschen.

Feuer im Hoeschpark

Am Freitagabend wurde die Dortmunder Feuerwehr gegen 19 Uhr zu einem Brand auf dem Gelände des Hoeschparks alarmiert. Dort brannte ein Geräteschuppen in voller Ausdehnung. Dieser gehört zu dem dort ansässigen Tennisverein. Es wurde ein umfassender Löschangriff mit insgesamt 4 C- Rohren eingeleitet. Dafür musste das Löschwasser durch die Verlegung mehrerer hundert Meter Schlauchmaterial transportiert werden. Zusätzlich setzte die Feuerwehr spezielle Tankfahrzeuge mit Löschwasser ein.

Im Einsatz waren der Löschzug 1 (Stadtmitte) sowie der Löschzug 16 der Freiwilligen Feuerwehr (Hombruch). Der Sachschaden beträgt circa 10.000 Euro. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

 
 

EURE FAVORITEN