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Revierderby

Randale bei Revierderby - "Kriegserklärung" an die Polizei

22.10.2012 | 11:19 Uhr
Rund um das Revierderby am Signal Iduna Park in Dortmund am vergangenen Wochenende musste die Polizei gegen gewaltbereite Fans von Schalke und dem BVB vorgehen.Foto: Ralf Rottmann

Essen.   Nach der Randale beim Revierderby zwischen Schalke 04 und dem BVB in Dortmund am Samstag fordert die Gewerkschaft der Polizei eine härtere Gangart gegen gewaltbereite Fans im Fußball. Arnold Plickert, stellvertretender Vorsitzende der GDP in NRW, sprach von einer Kriegserklärung an die Polizei.

Vom 141. Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und dem BVB am Samstag in Dortmund bleibt aus sportlicher Sicht der Sieg von Schalke in Erinnerung. Für die Teams hieß es bereits am Sonntag 'abhaken' und sich vorbereiten auf die beiden internationalen Begegnungen in der Champions-League in dieser Woche. Für die Gewerkschaft der Polizei ist hingegen das letzte Wort noch nicht gesprochen. Mit enormer Aggressivität hatten mehrere Hundert Gewaltfans beider Lager vor dem Derby in der Innenstadt und am Stadion randaliert.

"Wir brauchen eine härtere Gangart gegen Gewalt-Fans", forderte am Montag Arnold Plickert, der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW. "Beamte wurden mit Pflastersteinen, Flaschen, Stühlen und Pyrotechnik beworfen", berichtet Pickert. Für ihn Ausdruck "einer Kriegserklärung gegen die Polizei".

Gewalttäter waren mit Pfefferspray, Mundschutz und Quarzhandschuhen ausgerüstet

BVB-Schalke
Leise Kritik an Polizei nach heftiger Revierderby-Randale

8 verletzte Polizisten, 180 Festnahmen: 1200 Einsatzkräfte sahen sich beim 141. Revierderby gewaltbereiten Anhängern sowohl aus Schalke als auch aus...

Insgesamt 180 Gewaltfans - Hooligans, Ultras - wurden von der Polizei vor dem Spiel in Gewahrsam genommen. Bei Ihnen wurden Pfefferspray, Quarzhandschuhe, Sturmhauben, Beißschienen und Mundschutz sicher gestellt. Zudem hatten sich viele der Gewalttäter mit Sturmhauben, Tüchern oder Schirmkappen und Sonnenbrillen vermummt . Für Plickert lässt das nur eine Interpretation zu: "Hier wurde gezielt die Gewalt gesucht, und auch gezielt gegen die Polizei."

Die Gewerkschaft fordert nun unter anderem eine Verschärfung des Polizeigesetzes - wie zuletzt bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Aus Angst vor Krawallen wurden damals Gewalttäter per Meldeauflagen von den Stadien ferngehalten, erinnert Plickert. Die Randale beim Derby in Dortmund zeige, "dass wir das jetzt wieder brauchen!", meint Plickert. Er fordert auch, dass polizeibekannten Gewalttätern künftig Aufenthaltsverbote, etwa bei Auswärtsspielen, auferlegt werden.

Randale bei Revierderby

 

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Kommentare
24.10.2012
08:35
Fragen an die S04-Ultras (-Gruppierungen)
von Friedebrecht | #41

Fragen an die S04-Ultras (-Gruppierungen), ob nicht nur der „Schalker Volksmund“ behauptet, dass …

… sie wirklich für spezielle Einsätze in...
Weiterlesen

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Randale bei Revierderby - "Kriegserklärung" an die Polizei
Randale bei Revierderby - "Kriegserklärung" an die Polizei
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https://www.derwesten.de/staedte/dortmund/randale-bei-revierderby-kriegserklaerung-an-die-polizei-id7217504.html
2012-10-22 11:19
Revierderby,BVB,Schalke 04,Fußball,Randale,Polizei,Fußball-Fans,Hooligans,Ultras
Dortmund