Dortmund

„Pott Knox“: In Dortmund entsteht Europas modernste Bankfiliale – mit einem Geldspeicher, der Dagobert Duck Tränen in die Augen treibt

In Dortmund entsteht ein Geldspeicher, wie ihn sonst nur Dagobert Duck hat.
In Dortmund entsteht ein Geldspeicher, wie ihn sonst nur Dagobert Duck hat.
Foto: www.blossey.eu, imago/United Archives, Montage: DER WESTEN

Dortmund. Auf dem alten Kasernengelände in Dortmund-Aplerbeck entsteht ein Geldtresor der Superlative: Die Deutsche Bundesbank baut an der Marsbruchstraße den größten Geldspeicher Deutschlands.

„Pott Knox“ wird die Anlage schon jetzt liebevoll genannt, angelehnt an die amerikanische Goldkammer Fort Knox.

So groß wie elf Fußballfelder

Anfang 2019 soll die Mega-Anlage fertig sein, dessen Kern ein riesiger Tresor wird. Insgesamt so groß wie elf Fußballfelder wird der Bundesbank-Komplex – direkt an der B1. Das berichtet die Westfälische Rundschau. Allein das Gelddepot soll so riesig sein, dass darin 25 Einfamilienhäuser Platz fänden.

Hier soll jeden Tag Bargeld auf seine Echtheit geprüft, sortiert, gereinigt und wieder zurück ins Bargeldkreislaufsystem gebracht werden. Das Einzugsgebiet sollen das Ruhrgebiet, der Niederrhein, das Münster- und das Sauerland sein – insgesamt 12 Millionen Menschen könnten von hier mit Bargeld versorgt werden.

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Wassergraben um das Gelände

Genauere Gebäude- oder Baupläne werden jedoch nicht weiter veröffentlicht, der Sicherheit halber. Deswegen kommt auch ein 1000 Meter langer Wassergraben um das Gelände, dass wie im Mittelalter einen feindlichen Zugriff verhindern soll.

Bevor jedoch in die Filiale Geld kommt, verschlingt der Bau erst einmal Unsummen: 300 Millionen Euro fließen in das Projekt.

 
 

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