Polizei rechnet mit mehr als 900 Problemfans aus Schalke und Dortmund

Die Polizei rechnet für das Spiel am Samstag mit "Problemfans" aus Dortmund und Schalke.
Die Polizei rechnet für das Spiel am Samstag mit "Problemfans" aus Dortmund und Schalke.
Foto: Franz Luthe
Wenn am Samstag Borussia Dortmund den FC Schalke empfängt, gilt rund ums Stadion ein Glasverbot. Zwischen 11 und 20 Uhr dürfen keine Gläser oder Flaschen mitgeführt werden. Die Polizei wendet sich mit Briefen an die rivalisierenden Fanlager.

Dortmund. Zum Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 am Samstag, 20. Oktober 2012, 15.30 Uhr, hat die Stadt Dortmund ein Glasverbot rund rund ums Stadion verfügt. Als Begründung gibt die Stadt immer wieder vorkommende Schnittverletzungen an. Die Polizei habe außerdem darauf hingewiesen, dass Flaschen häufig als Wurfgeschosse eingesetzt würden.

Zwischen 11 und 20 Uhr dürfen im Bereich des Glasverbots keine Glasflaschen oder Gläser mitgeführt werden. Für die im Verbotsbereich ansässigen gastronomischen Anbieter gilt während dieser Zeit ein Verkaufsverbot von Glasflaschen und Getränken aus Gläsern.

Verstöße gegen Glasverbot werden bestraft

Die Stadt Dortmund, die Polizei, die Bundespolizei und Borussia Dortmund bitten alle Besucherinnen und Besucher dringend, das Verbot zu respektieren. Gläser und Glasflaschen können in bereitstehenden Müllbehältern entsorgt werden. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass Kontrollen durchgeführt werden. Verstöße gegen das Verbot würden konsequent bestraft.

Die Bundespolizei wird bereits an Bahnhöfen außerhalb Dortmunds anreisende Gäste auf das Glasverbot hinweisen und darum bitten, Glasflaschen direkt im Abreisebahnhof zu entsorgen.

Polizei schreibt Briefe an Fanlager

Die Polizei wendet sich mit Briefen an die rivalisierenden Fanlager. In den Schreiben weist die Polizei auf das Verbot von Pyrotechnik hin. "Wir freuen uns auf ein faires Spiel und friedliches Fußball-Fest in Dortmund. Leisten sie ihren Beitrag, damit es friedlich bleibt. Wir dulden keine Gewalt. Halten sie sich zu ihrem eigenen Schutz von Gewalttätern und Gewaltbereiten fern. Gegen Gewalttäter werden wir konsequent einschreiten", so Einsatzleiter Dieter Keil. Die Polizei rechne auf Dortmunder Seite mit rund 450 "Problemfans", auf Seiten der Schalker mit etwa 500. Die Polizei weist außerdem darauf hin, dass Personen mit Stadionverbot nicht nach Dortmund reisen sollen.

 
 

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