Dortmund

Polizei kontrollierte am Carfreitag auch in Dortmund

Foto: iStock/AlexLinch
  • Viele Fahrer waren am Carfreitag zu schnell
  • Andere hatten ihre Autos technisch verändert

Dortmund. Die Polizei Dortmund hat gemeinsam mit der Stadt Dortmund am Freitag (14. April) Präsenz in der Innenstadt und im Bereich Phoenix West gezeigt. Der so genannte „Carfreitag" gilt als Start in die Tuning-Saison.

Freitag gab es viele Kontrollen

Am Freitagabend kontrollierte die Polizei gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadt bis in die Nachtstunden hinein insgesamt fast 150 Fahrzeuge.

Autos waren technisch verändert

Im Fokus standen dabei Geschwindigkeitsverstöße, aber auch technische Veränderungen an den Fahrzeugen. Insgesamt verhängten die Beamten aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen 89 Verwarngelder und schrieben zehn Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Hinzu kamen 13 Verwarngelder sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige der städtischen Mitarbeiter. „Spitzenreiter" waren dabei drei Männer aus Paderborn (22), Dortmund (25) und Unna (20), die bei zulässigen 50 km/h mit vorwerfbaren 81, 80 und 79 km/h gemessen wurden.

Ein Autofahrer war betrunken und raste in Gegenverkehr

Für zwei Fahrer war nach diesem Abend Schluss mit Autofahren. Einen 24-jährigen Dortmunder beobachteten die Polizisten dabei, wie er plötzlich im Bereich des Schwanenwalls in den Gegenverkehr fuhr - glücklicher Weise ohne andere Autofahrer zu gefährden.

Den Grund für diesen Fahrfehler fanden die Beamten recht schnell: Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab ein Ergebnis von deutlich über einem Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet. Das Fahrzeug musste stehen bleiben. Einen weiteren Wagen stellte die Polizei aufgrund technischer Mängel sicher.

Manche waren viel zu schnell unterwegs

Zu den Verstößen gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit kamen am Freitagabend unter anderem sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen technischer Mängel hinzu. Außerdem gab es 68 Verwarngelder.

Gegen 21 Uhr erhielt die Polizei mehrere Anrufe von Bürgern, die sich über eine Lärmbelästigung im Bereich der Nebenfahrbahn am Ostwall beschwerten. Etwa 150 Personen, die sich dort mit rund 70 Fahrzeugen aufhielten, erteilten die Beamten daraufhin Platzverweise, denen diese auch nachkamen.

Neben dem Dortmunder Stadtgebiet war die Polizei auch auf den Autobahnen in Sachen Geschwindigkeit unterwegs. So stellten sie im Bereich der Rast- und Tankanlage Beverbach an der A 40 fast 510 Geschwindigkeitsverstöße fest, im Bereich der A 448 89 und auf der A 44 160.

Die Dortmunder Polizei wird - auch in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund - weiterhin, insbesondere im Sinne der Verkehrssicherheit, konsequent Fahrzeuge und Verkehrsteilnehmer kontrollieren.

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