Pferdebeine auf Gehweg in Dortmund wegen osteuropäischem Aberglauben gelegt

DerWesten
Foto: Polizei

Dortmund. Nach dem ekeligen Fund von Anwohnern in Dortmunds Gronaustraße, die am Samstagmorgen abgetrennte Pferdebeine auf dem Gehweg entdeckten, meldete sich nun ein Zeuge bei der Polizei. Er erklärte die Tat einer Frau mit osteuropäischem Aberglauben.

Nachdem Medien wie DerWesten über den Anwohner-Fund von zwei abgetrennten Gliedmaßen eines Pferdes am Samstagmorgen, 8.20 Uhr, vor den Häusern Gronaustraße 54 und 60 in Dortmund berichtet hatten, meldete sich am heutigen Dienstagmorgen, 8. März, bei der Polizei Dortmund ein Zeuge und wollte zur Aufklärung des mysteriösen Falles beitragen.

Den Aussagen des Zeugen zur Folge wollte sich eine Dortmunderin den angeblichen jahrhundertealten Aberglauben osteuropäischer Menschen zur Nutze machen. Von einem Bekannten hatte sie gehört, dass man sich schon im vorherigen Jahrhundert des Aberglaubens dieser Menschen bedient habe. Die Menschen haben abgetrennte Pferdefüße vor deren Unterkunft gelegt, um diese einzuschüchtern beziehungsweise zu vertreiben.

Die verzweifelte Frau sei daraufhin zu einem Schlachthof gefahren und kaufte dort zwei entsprechende Pferdefüße. Ob die Füße die erhoffte Wirkung zeigten, ist nicht geklärt, heißt es abschließend in der Polizeimeldung.